VAR-System durch Fan-Sabotage lahmgelegt
Im Zweitliga-Duell zwischen Preußen Münster und Hertha BSC kam es am 8. März 2026 zu einem außergewöhnlichen Zwischenfall, der die Fußballwelt in Aufregung versetzte. Während einer kritischen Spielsituation im Preußenstadion versagte plötzlich die Videobeweis-Technologie – nicht durch technisches Versagen, sondern durch gezielte menschliche Einwirkung.
Schiedsrichter vor schwarzem Bildschirm
Schiedsrichter Felix Bickel (29) wurde in der 45. Minute zu einer möglichen Elfmeter-Szene an die Seitenlinie gerufen. Münsters Niko Koulis hatte Berlins Michaël Cuisance im Strafraum zu Fall gebracht, und der Video-Assistent (VAR) empfahl eine Überprüfung. Doch als Bickel den Monitor konsultieren wollte, blickte er nur auf einen schwarzen Bildschirm. Die Technik schien ausgefallen zu sein, doch der Grund war weitaus kurioser.
Ein Ultra des Heimvereins hatte eigenhändig den Stromstecker des VAR-Monitors gezogen, wie interne Quellen bestätigten. Parallel dazu entrollten Preußen-Ultras in der Kurve ein Banner mit der provokativen Aufschrift: „Dem VAR den Stecker ziehen.“ Wie der Fan Zugang zu der kritischen technischen Infrastruktur erhielt und warum diese nicht besser gesichert war, bleibt vorerst ungeklärt.
Notlösung aus dem Kölner Keller
Ohne funktionierende Videobilder vor Ort konnte Schiedsrichter Bickel die Entscheidung nicht selbst treffen. In dieser prekären Situation sprang VAR-Assistentin Katrin Rafalski ein, die das Spiel aus dem Kölner Video-Operationszentrum überwachte. Bickel erklärte den Zuschauern über die Stadionlautsprecher: „Wir haben ein mögliches Foulspiel im Strafraum überprüft. Meine Kollegin Katrin Rafalski hat festgestellt, dass der 24er von Münster Cuisance klar am Schienbein trifft. Deswegen lautet meine finale Entscheidung: Strafstoß.“
Den fälligen Elfmeter verwandelte Hertha-Kapitän Fabian Reese in der vierten Minute der Nachspielzeit zur 1:0-Führung für die Berliner. Die ungewöhnliche VAR-Sabotage wirft ernste Fragen zur Sicherheit der technischen Systeme in deutschen Fußballstadien auf und zeigt, wie anfällig moderne Fußballtechnologie für gezielte Störungen sein kann.



