Die Zukunft von Atakan Hendriks beim VfB Stuttgart ist ungewiss. Wie BILD erfahren hat, sind die Vertragsverhandlungen zwischen dem Verein und dem Mittelfeldspieler offenbar abgebrochen worden. Der 24-Jährige, dessen aktueller Vertrag noch bis 2025 läuft, hatte sich eigentlich eine vorzeitige Verlängerung gewünscht. Doch die Gespräche stocken seit Wochen.
Keine Einigung in Sicht
Nach Informationen der BILD soll es vor allem um die finanziellen Konditionen gehen. Hendriks, der in der vergangenen Saison 28 Pflichtspiele absolvierte und dabei drei Tore erzielte, fordert eine deutliche Gehaltserhöhung. Der VfB ist jedoch nicht bereit, diese Forderungen zu erfüllen. „Die Differenz ist derzeit zu groß“, zitiert BILD eine vereinsnahe Quelle. „Man ist sich nicht einig, wie es weitergeht.“
Interesse aus dem Ausland
Sollte es tatsächlich zum Bruch kommen, könnte Hendriks den Verein im Sommer verlassen. Mehrere Klubs aus der Premier League und der Serie A sollen bereits Interesse angemeldet haben. Der Marktwert des Deutsch-Türken wird auf rund acht Millionen Euro geschätzt. Der VfB hofft jedoch weiterhin auf eine Einigung. Sportdirektor Fabian Wohlgemuth hatte erst kürzlich betont: „Atakan ist ein wichtiger Spieler für uns. Wir arbeiten an einer Lösung.“
Fans reagieren gespalten
In den sozialen Netzwerken diskutieren die VfB-Fans bereits über den möglichen Abgang. Während einige die harte Haltung des Vereins befürworten, kritisieren andere die mangelnde Wertschätzung für den Eigengewächs. „Hendriks ist das Herz der Mannschaft. Man muss ihn halten“, schreibt ein User auf X. Ein anderer meint: „Wenn er zu viel Geld will, soll er gehen. Wir haben genug Talente.“
Auswirkungen auf die Saisonplanung
Ein Abgang von Hendriks wäre ein herber Verlust für den VfB. Der Mittelfeldspieler gilt als unverzichtbarer Bestandteil der Startelf und bringt sowohl Erfahrung als auch Torgefahr mit. Trainer Sebastian Hoeneß müsste dann umplanen. Als möglicher Ersatz wird der Name des dänischen Nationalspielers Mattias Jensen gehandelt, der jedoch ebenfalls teuer werden könnte. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der Vertragspoker doch noch ein Happy End findet oder ob Hendriks den Verein verlässt.



