Letzte Gelegenheit: VfB-Stars im WM-Fieber
Für die Nationalspieler des VfB Stuttgart beginnt die heiße Phase bereits jetzt. Ende März bietet sich die letzte Länderspielpause vor der Weltmeisterschaft 2026. Wer im Sommer beim großen Turnier dabei sein möchte, sollte idealerweise bereits in den anstehenden Testspielen gegen die Schweiz und Ghana im DFB-Kader stehen. Dies gilt insbesondere für jene Spieler, die zuletzt nicht im Nationaltrikot auflaufen konnten.
Vier Stuttgart-Profis im Fokus
Chris Führich (28), Maximilian Mittelstädt (28), Angelo Stiller (24) und Deniz Undav (29) vom VfB Stuttgart befinden sich in dieser entscheidenden Situation. Im jüngsten Bundesligaspiel bei Heidenheim (Endstand 3:3) gelangen drei von ihnen Treffer, doch einer hat dennoch nur geringe Chancen auf eine Nominierung.
Chris Führich: Auf dem Weg zurück in die Nationalmannschaft
Führich zeigte sich in Heidenheim als bester Spieler der Schwaben. Mit seinem Tor untermauerte er seine seit Jahresbeginn stetig steigende Form. Dribbelstark, aggressiv im Pressing und mit gefährlichen Abschlüssen nähert er sich seiner starken Leistung vor der Heim-EM 2024 an. Setzt er diese Entwicklung fort, rückt er wieder in den Kreis der Nominierungskandidaten.
Maximilian Mittelstädt: Schwierige Phase beim VfB
Der Linksverteidiger erlebte bereits einfachere Zeiten beim VfB. Gegen Heidenheim stand er beim ersten Gegentor ungünstig und verursachte zudem einen Elfmeter. Immerhin: Offensiv agierte der Berliner stets aktiv auf der linken Seite und trieb das Spiel voran, besonders im Zusammenspiel mit Führich. Seinen Strafstoß verwandelte er sicher. Da Robin Gosens von Union Berlin und David Raum von RB Leipzig derzeit in guter Verfassung sind, bleiben Mittelstädts Chancen auf eine DFB-Nominierung eher gering.
Angelo Stiller: Der Dirigent des VfB-Spiels
Stiller bleibt der wichtigste Spieler von Trainer Sebastian Hoeneß (43). Kein anderer dirigiert das Spiel des VfB so souverän wie der Mittelfeldstratege. Ein Top-Spieler bei einem der besten deutschen Klubs gehört nach allgemeiner Einschätzung zwingend zur WM.
Deniz Undav: Deutschlands torgefährlichster Spieler
Mit 17 Toren und 11 Vorlagen in 31 Spielen spricht die Statistik eine klare Sprache. Gegen Heidenheim zeigte Undav erneut seine typischen Qualitäten: Nach seiner Einwechslung zunächst unsichtbar, erzielte er kurz vor Schluss aus dem Nichts den 3:3-Endstand. Als torgefährlichster Spieler Deutschlands muss er aus Sicht vieler Experten zur WM.
Die kommenden Testspiele Ende März werden somit zur entscheidenden Bewährungsprobe für die VfB-Stars. Während Stiller und Undav als Favoriten gelten, muss Führich seine Form bestätigen, und Mittelstädt benötigt eine besondere Leistung, um noch ins Rennen zu kommen.



