VfB-Talent Justin Diehl wechselt erneut den Berater
Stuttgart – Die Zusammenarbeit zwischen VfB-Talent Justin Diehl (21) und seiner Berateragentur „B360 Sports Agency“ ist nach nur wenigen Wochen wieder beendet. Wie BILD erfuhr, kam es zur Trennung, mitten in der entscheidenden Transferphase. Der Flügelstürmer steht nun ohne Berater da – ein branchenunüblicher Schritt, der seinen Wechsel erschweren dürfte.
Hintergrund der Trennung
Nach Informationen von BILD lagen unterschiedliche Auffassungen über die sportliche Zukunft Diehls der Trennung zugrunde. Interessenten wie der FC Magdeburg und Dynamo Dresden wurden von den Beratern als sinnvolle nächste Schritte angesehen, doch das Talent selbst hielt diese Zweitliga-Mittelfeld-Klubs offenbar für nicht gut genug. Auch ein Bundesligist soll Interesse an Diehl haben.
Komplizierte Verhandlungen ohne Berater
Ohne Spielerberater wird ein Wechsel für den Angreifer nicht einfacher. Beim VfB kann ihm keine Einsatzzeit bei den Profis garantiert werden, weshalb Stuttgart eine Ausleihe bevorzugt. Ein Verkauf kommt derzeit nicht in Frage. Neben Hannover 96 sind noch zwei weitere Zweitligisten und ein Bundesligist im Rennen. Die Klub-Bosse verhandeln direkt über die Übernahme des hohen Gehalts und die Leihgebühr.
Der VfB strebt eine leistungsbezogene Leihgebühr an: eine niedrige Grundgebühr, die mit jedem Einsatz steigt. Normalerweise ist es umgekehrt, doch Diehls Verletzungsanfälligkeit (nur 156 Minuten Einsatzzeit seit seinem Wechsel vor zwei Jahren) veranlasst Stuttgart zu diesem Risiko-Modell.
Diehls wechselhafte Beraterhistorie
Kurz nach seinem Transfer von Köln zum VfB trennte sich Diehl bereits von seiner damaligen Agentur Rogon. Nun wird er vorerst von einem Anwalt vertreten, der gemeinsam mit dem VfB einen passenden Klub finden muss – einen, der Diehl Spielpraxis bieten kann und seinen hohen Ansprüchen genügt.



