VfL Bochum: Trainer Uwe Rösler hat plötzlich Luxusprobleme bei der Aufstellung
VfL Bochum: Rösler mit Luxusproblemen bei der Aufstellung

VfL Bochum: Trainer Uwe Rösler hat plötzlich Luxusprobleme bei der Aufstellung

Es bot sich ein ungewohntes Bild auf dem Trainingsgelände des VfL Bochum. Zu Wochenbeginn war der Platz „anne Castroper“ außergewöhnlich gut gefüllt. Abgesehen von Ibrahim Sissoko, der mit einem Sprunggelenksproblem ausfällt, und Romario Rösch, der an Fieber leidet, stehen Cheftrainer Uwe Rösler alle Spieler zur Verfügung. Diese Situation war in den vergangenen Monaten eher die Ausnahme als die Regel.

Die Qual der Wahl für den Trainer

Doch die personelle Fülle bringt für Rösler nun ein echtes Luxusproblem mit sich. Der Konkurrenzkampf innerhalb des Kaders hat im Vergleich zu den vorangegangenen Wochen deutlich an Intensität gewonnen. Mit erfahrenen Spielern wie Innenverteidiger Kevin Vogt und Kapitän Matus Bero, der laut Rösler noch etwas Zeit benötigt, drängen weitere potenzielle Stammspieler in die Startformation. Dadurch wird die Anfangsaufstellung des Bundesliga-Absteigers immer mehr zu einem echten Grübel-Faktor für den Trainer.

Rösler äußerte sich zur aktuellen Situation: „Ich bin immer noch nicht klar. Wir haben noch ein Training und dann muss ich eine Entscheidung treffen.“ Gegen Preußen Münster musste beispielsweise Mats Pannewig auf der Bank Platz nehmen. Der zentrale Mittelfeldspieler, den der VfL-Coach sehr schätzt, hatte zuvor das Spiel auf Schalke aufgrund einer Erkrankung verpasst. Rösler betonte: „Mats war derjenige, der vor dem Schalke-Spiel im zentralen Mittelfeld die konstanteste Leistung gebracht hat.“

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Konstante Leistungen und die aktuelle Tabellensituation

Stichwort Konstanz: Der VfL Bochum ist im Kalenderjahr 2026 bisher ungeschlagen geblieben. Unter der Leitung von Uwe Rösler musste der Verein lediglich eine Ligapleite hinnehmen, bei sieben Siegen und sechs Unentschieden, zuzüglich einer Niederlage im DFB-Pokal. Trotz dieser beeindruckenden Bilanz ist der Abstand zur Abstiegsrelegation mit fünf Punkten deutlich geringer als der Rückstand auf die Spitzenplätze, der zwölf Punkte beträgt.

Mit einem Sieg im anstehenden Spiel gegen den SC Paderborn, der aktuell den dritten Platz belegt, könnte sich Bochum wichtigen Luft im Abstiegskampf verschaffen. Ein Erfolg würde vermutlich auch den winzigen Türspalt in Richtung Bundesliga geöffnet halten. Sollte es jedoch zu einer Niederlage kommen, dürfte selbst den größten Optimisten die Hoffnung auf einen Aufstieg schwinden.

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