Watzke: Klopp-Deal noch nicht abgehakt – Wahrscheinlichkeit über 50 Prozent
Watzke: Klopp-Deal noch nicht abgehakt

Die Verpflichtung von Jürgen Klopp als Bundestrainer ist nach Einschätzung von DFB-Vize Hans-Joachim Watzke noch nicht in trockenen Tüchern. „Das ist definitiv noch nicht abgehakt. Das muss man alleine schon vor dem Hintergrund des RB-Engagements so sehen“, sagte Watzke im ZDF-Interview. Klopp ist bis 2029 als Head of Global Soccer beim Getränke-Konzern Red Bull unter Vertrag, was eine vorzeitige Freigabe erschwert.

Watzke: Wahrscheinlichkeit „größer als 50 Prozent“

Der langjährige BVB-Chef schätzt die Chancen, dass Klopp nach dem frühen WM-Aus der USA die Nachfolge von Julian Nagelsmann antritt, auf „größer als 50 Prozent“. Er sprach von einem „Masterplan A“, den der DFB durchsetzen wolle. Gemeinsam mit DFB-Präsident Bernd Neuendorf soll Watzke nach New York reisen, um mit Klopp, der dort als TV-Experte arbeitet, und dessen Berater Marc Kosicke zu verhandeln. Auch mit Red-Bull-Entscheider Oliver Mintzlaff steht eine Ablöse-Diskussion an.

Finanzielle Hürden und „Patriotismus-Abschlag“

Watzke erwartet von Klopp einen finanziellen Entgegenkommen: „Einen leichten Patriotismus-Abschlag, den erwarten wir dann oder ich speziell vom Jürgen auch.“ Zudem gibt es private Sponsoring-Verträge Klopps, die nicht zu den DFB-Partnern passen. „Probleme sind auch dazu da, dass man sie löst“, so Watzke, der aber eine Schmerzgrenze betont.

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Sportliche Erwartungen an Klopp

Sportlich sieht Watzke in Klopp den Richtigen: „Er macht Spieler besser, definitiv.“ Unter Klopp werde die Spielweise körperbetonter, intensiver und rustikaler. Klopp solle auch in strukturelle Veränderungen eingebunden werden, fordere aber keine Carte blanche. Zur Zukunft von Sportdirektor Rudi Völler sagte Watzke: „Ich würde gerne mit Rudi weitermachen.“

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