Bundestrainer Christian Wück lobt historische Ernennung von Marie-Louise Eta
Der Bundestrainer der deutschen Fußballerinnen, Christian Wück, hat die Beförderung von Marie-Louise Eta zur Cheftrainerin des Männer-Bundesligisten 1. FC Union Berlin ausdrücklich begrüßt. In einer Pressekonferenz in Nürnberg vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Österreich bezeichnete Wück diese Personalentscheidung als „ein positives Signal, was da gesendet wird“.
Wück wünscht Eta viel Erfolg für die verbleibenden Saisonspiele
Christian Wück äußerte sich persönlich erfreut über die Entwicklung und betonte seine Verbindung zu Eta: „Ich kenne Marie-Louise aus ihrer Zeit beim DFB. Ich kenne sie aus ihrer Zeit bei Union und wünsche ihr natürlich alles, alles Gute, dass sie diese restlichen Spiele mit Union erfolgreich gestalten kann und wird“. Der Bundestrainer ist überzeugt, dass diese Ernennung ein bedeutendes Zeichen für den gesamten deutschen Fußball darstellt.
Marie-Louise Eta übernimmt als Nachfolgerin von Steffen Baumgart die Position der Cheftrainerin bei den Eisernen. Mit 34 Jahren ist sie die erste Frau, die dieses Amt bei einem Männer-Fußballbundesligisten innehat. Ihr Engagement ist zunächst auf die verbleibenden fünf Partien im Saisonschlussspurt befristet, was eine besondere Herausforderung darstellt.
Etas Karriereweg beim DFB und bei Union Berlin
Vor ihrer Zeit bei Union Berlin sammelte Eta wertvolle Erfahrungen als Co-Trainerin bei Juniorinnen-Teams des Deutschen Fußball-Bundes. Im Sommer 2023 wechselte sie zu Union Berlin, wo sie zunächst als Co-Trainerin der männlichen U19-Mannschaft tätig war. Dieser Schritt markiert einen bedeutenden Karrieresprung und unterstreicht ihre fachliche Kompetenz.
Christian Wück betonte abschließend die überregionale Bedeutung dieser Entscheidung: „Und von daher ist das Zeichen, ich glaube, das jetzt auch durch Deutschland geht, durchweg positiv“. Die Fußballwelt blickt gespannt auf die verbleibenden Spiele der Saison und die Leistung der neuen Cheftrainerin.



