Werder-Boss Filbry verteidigt Sportchef Fritz trotz anhaltender Krise
Werder-Boss Filbry stützt Sportchef Fritz in der Krise

Werder-Boss Filbry verteidigt Sportchef Fritz trotz anhaltender Krise

Der SV Werder Bremen befindet sich in einer tiefgreifenden sportlichen Krise, die sich in einer Serie von elf sieglosen Spielen in der Fußball-Bundesliga manifestiert. In dieser angespannten Situation steht insbesondere Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz in der Kritik, dem im Umfeld des Vereins Fehlentscheidungen bei Transfers wie beispielsweise der Verpflichtung von Victor Boniface angelastet werden. Trotz des deutlichen Absturzes auf den Relegationsplatz erhält Fritz nun öffentliche Unterstützung von einem prominenten Fürsprecher.

Klare Worte des Werder-Bosses vor Bayern-Spiel

Klaus Filbry, der Vorsitzende der Geschäftsführung von Werder Bremen, hat den stark in die Kritik geratenen Sportchef Clemens Fritz vor dem Bundesliga-Hit gegen den FC Bayern München in Schutz genommen. In einem exklusiven Interview mit der „Deichstube“ betonte Filbry: „Es bringt nichts, Köpfe zu fordern. Wir – und das schließt intern wie extern ein – dürfen uns nicht selbst zerlegen. Im Sommer werden wir uns dann an den Ergebnissen messen lassen.“ Diese Aussage erfolgt unmittelbar vor dem wichtigen Heimspiel gegen den Rekordmeister aus München am Samstag an der Weser.

Filbry glaubt an die Stärken von Clemens Fritz

Der Werder-Boss hält weiterhin entschieden zu seinem Geschäftsführer-Kollegen und beschreibt dessen charakterliche Eigenschaften mit deutlichen Worten. „Ich nehme Clemens als sehr resilient, lösungsorientiert, selbstreflektiert und auch als selbstkritisch wahr“, sagte Filbry. „Er wird daraus gestärkt hervorgehen – als Mensch und als Führungskraft.“ Diese öffentliche Verteidigung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Verein nach dem Absturz in den Abstiegskampf bereits Konsequenzen gezogen und sich von Trainer Horst Steffen getrennt hat.

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Vertrauen in Trainer Daniel Thioune trotz schwieriger Lage

Als Nachfolger für Steffen wurde Daniel Thioune verpflichtet, dem Filbry trotz der prekären Tabellensituation die sportliche Wende zutraut. Der Werder-Boss machte dabei deutlich: „Ich habe mit ihm keinen Vertrag unterschrieben, der im Sommer endet, auch im Falle eines Abstiegs nicht. Ich bin davon überzeugt, dass wir ihn auch in der nächsten Saison hier als Trainer haben. Er passt als Mensch und als Fachmann sehr gut zu Werder.“ Diese Aussage unterstreicht das langfristige Vertrauen in die neue Trainerlösung, unabhängig vom aktuellen Saisonausgang.

Die Situation bei Werder Bremen bleibt angesichts der anhaltenden sportlichen Talfahrt äußerst angespannt. Während die Kritik an Sportchef Clemens Fritz im Umfeld des Vereins weiterhin laut wird, sendet die Geschäftsführung mit den klaren Worten von Klaus Filbry ein Signal der Geschlossenheit nach innen und außen. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob diese Rückendeckung Früchte trägt und der Verein den drohenden Abstieg noch abwenden kann.

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