Werder Bremen vor entscheidendem Kellerduell gegen Mainz 05
Nach zwei aufeinanderfolgenden Siegen in der Bundesliga hat sich die Stimmung bei Werder Bremen spürbar aufgehellt. Doch Trainer Daniel Thioune lässt keine Ruhe aufkommen. Vor dem wichtigen Abstiegsduell gegen den FSV Mainz 05 am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) warnt der Coach eindringlich vor Selbstzufriedenheit.
Thioune mahnt zur Vorsicht trotz positiver Entwicklung
"Wir sind auf einem guten Weg, aber da muss man trotzdem aufpassen und fleißig daran arbeiten", betonte Thioune in der Pressekonferenz. Die Mannschaft gewinne zwar Woche für Woche an Selbstvertrauen, doch der Trainer schickte eine klare Botschaft hinterher: "Eine Mannschaft, die 13 Spiele am Stück nicht gewonnen hat, sollte sich in keinster Weise sicher wähnen, weil sie mal zwei Spiele gewonnen hat."
Die statistische Lage unterstreicht die Dringlichkeit: Als Tabellen-13. hat Werder Bremen nur einen hauchdünnen Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz. Jeder Punkt in der Rückrunde ist daher von enormer Bedeutung.
Kontinuität im Aufgebot gegen Mainz erwartet
Für das Spiel gegen den Europapokal-Teilnehmer Mainz setzt Thioune auf Kontinuität. "Die Chance ist extrem groß, dass die gleichen elf Spieler wieder auf den Platz dürfen", erklärte der Trainer mit Blick auf den überzeugenden 4:1-Erfolg gegen Union Berlin am vergangenen Wochenende. "Grundsätzlich haben wir in Berlin nicht ganz so viel verkehrt gemacht mit den Jungs, die gestartet sind."
Allerdings muss Werder weiterhin auf Stürmer Jovan Milosevic verzichten. Der serbische Angreifer, der bereits im Spiel gegen Union fehlte, kämpft weiterhin mit anhaltenden Rückenproblemen. Seine Abwesenheit stellt eine spürbare Lücke in der Offensive dar.
Der große Befreiungsschlag steht noch aus
Obwohl die zwei Siege in Folge für eine positive Trendwende sorgen, ist der "große Befreiungsschlag" im Abstiegskampf noch nicht gelungen. Das Duell gegen Mainz bietet die nächste Gelegenheit, den Vorsprung auf die Abstiegsplätze zu vergrößern und die eigene Position in der Tabelle zu stabilisieren.
Thioune betonte, dass er die Mannschaft genau in dieser vorsichtigen, aber entschlossenen Haltung wahrnimmt. Die Spieler seien sich der prekären Lage bewusst und arbeiteten konzentriert an der weiteren Verbesserung. "Das ist wichtig, aber so nehme ich die Mannschaft auch wahr", resümierte der Coach.
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Werder Bremen die positive Dynamik aufrechterhalten und sich endgültig aus dem unteren Tabellendrittel lösen kann. Das Spiel gegen Mainz markiert dabei einen weiteren kritischen Prüfstein auf diesem Weg.



