RB-Trainer Werner fordert mehr Einfachheit bei Schiedsrichterregeln in der Bundesliga
Werner: Mehr Einfachheit bei Schiedsrichterregeln nötig

RB-Trainer Werner fordert Rückkehr zu einfacheren Schiedsrichterregeln

In der anhaltenden Debatte um umstrittene Schiedsrichterentscheidungen in der Fußball-Bundesliga hat sich Leipzigs Trainer Ole Werner mit einem klaren Appell zu Wort gemeldet. Der Trainer von RB Leipzig wünscht sich eine Rückkehr zur Einfachheit bei der Regelauslegung und kritisiert die aktuelle Praxis mit dem Video-Assistenten (VAR).

Technik als Fluch und Segen

„Die Technik ist Fluch und Segen zugleich“, sagte Werner im Vorfeld des DFB-Pokal-Viertelfinales seines Teams beim FC Bayern München. „Sie erhöht zwar die Möglichkeiten zur Überprüfung, liefert aber auch ständig neuen Diskussionsstoff.“ Der Trainer betonte, dass man aus acht unterschiedlichen Kameraperspektiven oft zu acht verschiedenen Meinungen kommen könne.

Werner verwies dabei auf die wöchentlichen Kontroversen in der Bundesliga, bei denen Millimeter-Entscheidungen über Abseitspositionen oder die natürliche Armhaltung bei Handspiel-Situationen im Mittelpunkt stehen. „Eine gewisse Klarheit würde sicher helfen und das Spiel etwas einfacher machen“, so der RB-Trainer.

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Kritik an aktueller Handspiel-Regelung

Besonders deutlich wurde Werner bei der Handspiel-Regel. „Beim Handspiel sollte doch klar sein: Wenn ein Spieler aus einem Meter Entfernung einen Schuss an den angelegten Arm bekommt, ist das kein Handspiel“, argumentierte der Trainer. Absichtliches Handspiel dagegen müsse konsequent geahndet werden.

„Damit liegt man eher richtig als mit der Sherlock-Holmes-Nummer, die wir jetzt allwöchentlich durchführen“, kritisierte Werner die aktuelle Praxis der minutiösen Vermessungen und Analysen. Der Trainer betonte, dass auch die Schiedsrichter selbst mit der aktuellen Situation unzufrieden seien.

Wunsch nach mehr Klarheit für alle Beteiligten

„Wenn man mit den Jungs spricht, sind sie auch nicht so glücklich darüber, dass so viel darüber diskutiert wird“, sagte Werner über die Schiedsrichter. Der Trainer wünscht sich mehr Einfachheit und Nachvollziehbarkeit für alle Beteiligten – Spieler, Trainer, Schiedsrichter und Fans.

Mit seinem Vorstoß reiht sich Werner in eine wachsende Zahl von Bundesliga-Profis ein, die sich für eine Vereinfachung der Regelauslegung aussprechen. Die Diskussion um den VAR und seine Anwendung beschäftigt den deutschen Fußball seit dessen Einführung und gewinnt vor jedem Spieltag neue Brisanz.

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