Timo Werner: Traumpass zum Geburtstag sichert San José den dritten MLS-Sieg
Werner mit Traumpass: San José gewinnt drittes MLS-Spiel

Timo Werner glänzt mit Vorlage zum Geburtstag

Das US-Abenteuer von Timo Werner nimmt weiterhin eine erfolgreiche Wendung. Nur einen Tag nach seinem 30. Geburtstag bereitete der deutsche Stürmer den entscheidenden Treffer für die San José Earthquakes beim 1:0-Auswärtssieg gegen Philadelphia Union vor. Damit setzen die Earthquakes ihre perfekte Serie in der noch jungen Saison der nordamerikanischen Major League Soccer fort und feiern bereits den dritten Sieg in Folge.

Traumpass in der 59. Minute

Werner, der zur zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, legte in der 59. Spielminute mit einem präzisen Pass auf Ousseni Bouda den Grundstein für den Sieg. Bereits in seinem Debüt für San José gegen Atlanta United hatte der Ex-Nationalspieler eine Torvorlage für denselben Stürmer aus Burkina Faso beigesteuert. Zwei Spiele, zwei Siege und zwei direkte Beteiligungen an Toren – die Bilanz des 30-Jährigen könnte kaum besser ausfallen.

Trainer Arena lobt Qualität, mahnt aber Geduld an

„Timo ist ein Qualitätsspieler. Wir wissen, dass er nicht nur Tore vorbereiten wird, sondern auch Tore schießen wird, je länger wir mit ihm arbeiten“, sagte Trainer Bruce Arena nach dem Spiel. Der erfahrene Coach zeigte sich optimistisch, betonte jedoch, dass Werner noch nicht seine volle Fitness erreicht habe. „Es braucht noch ein wenig Zeit, damit er seine volle Fitness erlangt. Wir wollen es auf die richtige Art und Weise machen und ihn auf keinen Fall überbelasten und eine Verletzung verursachen“, erklärte Arena.

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Der 74-jährige Trainer geht davon aus, dass Werner „in etwa einem Monat wirklich spielfit ist.“ Der Stürmer erhielt zwar mehr Spielzeit als in seinem ersten Einsatz vor rund einer Woche, für die Startelf fehlt ihm körperlich jedoch weiterhin die notwendige Kondition.

Schwierige Vorbereitung und familiäre Gründe

Vor seinem Wechsel in die USA war Werner bei RB Leipzig kaum noch zum Einsatz gekommen. Seit dem Sommer standen lediglich drei Kurzeinsätze in der Bundesliga mit insgesamt nur 13 Minuten Spielzeit im Datenblatt des Torjägers. Zusätzlich verpasste Werner große Teile der Vorbereitung der Earthquakes auf die neue Saison, da er aufgrund der bevorstehenden Geburt seiner Tochter im Februar in Leipzig verblieb.

Diese Umstände erschwerten den Einstieg in das neue Team, doch die ersten beiden Spiele zeigen, dass Werner trotzdem schnell einen positiven Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen kann. Die Earthquakes setzen nun auf eine behutsame Steigerung der Belastung, um ihren Star langfristig fit und einsatzbereit zu halten.

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