Fußball-Deutschland zittert – und womöglich auch Real Madrid. Bei Nico Schlotterbeck (26) besteht der schlimme Verdacht, dass er sich beim 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste das Band am linken Sprunggelenk gerissen hat. Schon nach seiner Auswechslung war das Gelenk unter der Socke auffällig dick geschwollen. Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) sagte offen: „Es sieht nicht gut aus – leider…“
Offizielle Diagnose steht noch aus
Eine MRT-Untersuchung sollte Klarheit bringen. Bestätigt sich der Verdacht, dürfte die WM für den BVB-Star vorzeitig beendet sein. Das wäre nicht nur für die deutsche Nationalmannschaft ein herber Rückschlag, sondern könnte auch Schlotterbecks großen Karriere-Traum zumindest vorerst platzen lassen.
Schlotterbecks Real-Traum in Gefahr
BILD hatte bereits berichtet: Trotz seiner Vertragsverlängerung bis 2031 bei Borussia Dortmund spielt ein möglicher Wechsel zu Real Madrid im engsten Umfeld des Verteidigers eine Rolle. Mit starken Leistungen bei der WM wollte sich Schlotterbeck endgültig auf der größten Bühne empfehlen. Besonders brisant: Unter bestimmten Voraussetzungen verfügt er über eine spezielle Ausstiegsklausel, die einen Wechsel noch in diesem Sommer ermöglichen könnte. Genau diese Bühne droht ihm nun wegzubrechen.
Konsequenzen für den Transfer
Sollte Schlotterbeck tatsächlich mehrere Wochen ausfallen und kein weiteres WM-Spiel bestreiten können, würden seine Chancen auf den Real-Transfer deutlich sinken. Die Königlichen planen nach ihrer enttäuschenden Saison einen großen Umbruch, suchen Verstärkung für die Defensive und beobachten den Markt genau. José Mourinho (63) soll ein großer Schlotterbeck-Fan sein.
Hoffnungsschimmer in Winston-Salem
Noch hoffen alle auf Entwarnung. Bei der Ankunft im Teamquartier in Winston-Salem konnte Schlotterbeck immerhin wieder lachen und die Flugzeugtreppe ohne sichtbares Humpeln herunterlaufen. Doch bis zur offiziellen Diagnose bleibt die bange Frage: Ist die WM für Schlotterbeck vorbei – und mit ihr vorerst auch der Traum von Real Madrid?



