Schock für DFB: WM-Aus für Nico Schlotterbeck nach schwerer Verletzung
WM-Aus für Schlotterbeck: DFB-Star verletzt

Schock für die deutsche Nationalmannschaft: Nico Schlotterbeck wird nicht an der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko teilnehmen können. Der Innenverteidiger von Borussia Dortmund zog sich im Training eine schwere Verletzung zu und muss das Turnier vorzeitig beenden. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Montag mit.

Schwere Verletzung beim Abschlusstraining

Schlotterbeck verletzte sich am Sonntag während der finalen Trainingseinheit vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Spanien. Nach ersten Untersuchungen ergab ein MRT am Montagmorgen den Befund: Ein Muskelfaserriss im rechten hinteren Oberschenkel. Der 26-Jährige fällt damit für mehrere Wochen aus und kann nicht mehr bei der WM eingreifen.

Bundestrainer Julian Nagelsmann zeigte sich betroffen: „Das ist ein schwerer Schlag für uns alle. Nico war in einer überragenden Form und hat sich diesen Einsatz mehr als verdient. Wir werden ihn hier vermissen, aber wir müssen nach vorne schauen. Für ihn persönlich tut es mir unendlich leid.“

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Nachnominierung nicht möglich

Laut FIFA-Regularien ist eine Nachnominierung während des Turniers nur in Ausnahmefällen möglich – etwa bei schweren Verletzungen, die von der FIFA bestätigt werden. Der DFB hat bereits einen Antrag gestellt, um einen Ersatzspieler nachzunominieren. Als Kandidat gilt Jonathan Tah von Bayer Leverkusen, der bereits im vorläufigen Kader stand, aber nicht für das endgültige Aufgebot berücksichtigt wurde.

Schlotterbeck selbst äußerte sich auf Instagram: „Ich bin am Boden zerstört. Meine Träume von dieser WM sind geplatzt. Ich werde die Mannschaft von zuhause aus anfeuern und hoffe, dass wir den Titel holen. Danke für all die Unterstützung.“ Der Beitrag erhielt innerhalb weniger Stunden über 200.000 Likes und tausende Genesungswünsche.

Auswirkungen auf die DFB-Elf

Der Ausfall Schlotterbecks ist ein herber Verlust für die Defensive. Der Dortmunder hatte sich in den vergangenen Monaten als Stammspieler etabliert und überzeugte mit starken Leistungen in der Nations League und den Testspielen. In der Innenverteidigung stehen nun Antonio Rüdiger, Niklas Süle und Matthias Ginter als Optionen zur Verfügung. Nagelsmann könnte auch auf eine Dreierkette umstellen.

Das DFB-Team startete mit einem 2:0-Sieg gegen Saudi-Arabien in das Turnier. Das zweite Gruppenspiel gegen Spanien findet am Mittwoch statt. Ein Sieg wäre wichtig, um den Gruppensieg vor dem letzten Spiel gegen Costa Rica zu sichern.

Schlotterbeck reiste am Montagmittag nach Dortmund zurück, wo er in den nächsten Tagen mit der Rehabilitation beginnen wird. Der DFB hofft, dass er rechtzeitig zur neuen Bundesliga-Saison wieder fit ist.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration