Das Berliner Prinzenbad ist nach einem technischen Defekt wieder geöffnet worden. Wie eine Sprecherin der Berliner Bäder-Betriebe (BBB) dem Tagesspiegel am Montagmorgen mitteilte, war ein Kabelbrand Grund für die vorzeitige Schließung. Das Kabel lag den Angaben nach in einem Schaltschrank, der für die Wasseraufbereitung verantwortlich ist. Dass ein Blitzeinschlag, wie die „B.Z.“ berichtet, den Kabelbrand ausgelöst hätte, konnte die Sprecherin zunächst nicht bestätigen.
Öffnungszeiten und Einschränkungen am Montag
Am Montagmorgen war das Bad zunächst regulär um 7 Uhr geöffnet worden. Um kurz nach 9 Uhr wurde das Freibad wieder geschlossen und um 14 Uhr geöffnet. Die Badegäste des bekannten Berliner Freibads hatten am Montag somit nur zwei Stunden, um bei den Sommertemperaturen schwimmen zu gehen. Die Wasseraufbereitung war defekt. Am Montag galt ein Limit von 1600 Badegästen, wie die Sprecherin mitteilte. Die aktuelle Lösung sei nur temporär.
Prinzenbad auch am Dienstag geschlossen
Auch am Dienstag wird das durchgeschmorte Bauteil die Verantwortlichen beschäftigen. Das Bad werde am Dienstag erst öffnen, wenn die endgültigen Bauarbeiten abgeschlossen sind, teilte die Sprecherin mit. Besucher müssen sich also auf weitere Einschränkungen einstellen.
Columbiabad ebenfalls betroffen
Auch das Columbiabad hat technische Probleme. Das Freibad in Berlin-Neukölln öffnet wegen eines fehlerhaften Bestellprozesses bei der Beschaffung von Aktivkohle erst am 3. Juli, wie die BBB kürzlich mitteilten. Damit haben zwei Berliner Freibäder mit technischen Defekten zu kämpfen, die den Badebetrieb einschränken.



