WM-Aus unter Tränen: Weltpresse feiert Ronaldos emotionalen Abschied
WM-Aus unter Tränen: Weltpresse zu Ronaldo

Cristiano Ronaldo hat mit Portugal das Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Spanien verloren und sich damit endgültig von der WM-Bühne verabschiedet. Der 41-Jährige, der bereits am Vortag bestätigt hatte, dass es sein letztes WM-Spiel sein würde, zeigte sich nach der 0:1-Niederlage in Arlington tief getroffen. Die internationale Presse fokussiert sich in ihren Berichten vor allem auf die Emotionen des Superstars, weniger auf seine schwache Leistung auf dem Platz.

Portugiesische Presse: „Letzter Tanz unter Tränen“

Die portugiesische Zeitung „A Bola“ schreibt: „Ronaldo beendete seinen ‚letzten Tanz‘ bei der Weltmeisterschaft unter Tränen. Der Kapitän der portugiesischen Nationalmannschaft machte am Ende der Partie keinen Hehl aus seiner Rührung.“ Auch „Record“ titelt: „Cristiano Ronaldo verabschiedet sich unter Tränen von der Weltmeisterschaft: Der Kapitän weinte nach Portugals Niederlage.“

„O Jogo“ berichtet detailliert: „Nach Portugals Niederlage gegen Spanien im Achtelfinale der Weltmeisterschaft bedankte sich Cristiano Ronaldo unter Tränen bei den Fans, bevor er sichtlich bewegt in die Kabine ging. Es war Ronaldos letztes WM-Spiel, wie er selbst am Vortag bestätigt hatte. Ob es auch sein letztes Länderspiel war, bleibt abzuwarten.“

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Spanische Medien: Ein historisches Bild des Schmerzes

In Spanien dominiert ebenfalls die Rührung. „Marca“ kommentiert: „Spanien beendete Cristiano Ronaldos WM-Traum in Dallas. Nach 27 Spielen und 11 Toren bestritt der aus Funchal stammende Spieler sein letztes WM-Spiel.“ Die Zeitung „AS“ malt ein besonders eindringliches Bild: „So sah Cristianos bitteres WM-Finale unter Tränen aus: ein äußerst eindrucksvolles, historisches Bild. Es war eine Frage von Kopf oder Zahl, und es kam ‚Zahl‘ für die portugiesische Legende, die sich am Ende des Spiels nicht mehr zurückhalten konnte und all ihre aufgestauten Emotionen herausließ.“

Frankreich und Italien: Spanien zittert, Ronaldo weint

Die französische „L'Équipe“ schildert das Spiel aus spanischer Perspektive: „Spanien zitterte, Spanien zweifelte an sich selbst, doch Spanien zog ins Viertelfinale der Weltmeisterschaft ein. La Roja musste bis zur Nachspielzeit warten, um Cristiano Ronaldo und seine Teamkollegen endlich zu bezwingen. Da er das Spiel nicht mehr beeinflussen konnte, war CR7 beim Schlusspfiff in Tränen aufgelöst. Vielleicht, weil es sein letztes WM-Spiel war.“

Die italienische „Gazzetta dello Sport“ hebt den entscheidenden Moment hervor: „Merino kommt in der 91. Minute ins Spiel und schießt Spanien ins Viertelfinale: Portugal scheidet aus, Ronaldo ist zu Tränen aufgelöst.“

Schweizer Blick: Ein Vergleich mit Lamine Yamal

Der Schweizer „Blick“ zieht einen generationenübergreifenden Vergleich: „Wird Lamine Yamal irgendwann größer sein als der große CR7? Aktuell spricht nichts dagegen. Weil das spanische Wunderkind mit 18 bereits Europameister ist und noch immer gute Chancen auf den WM-Titel hat. Cristiano Ronaldo ist 19, als er sein erstes großes Turnier erlebt, die Heim-EM 2004. Dort sorgt er mit einem Sieg im letzten Gruppenspiel dafür, dass Spanien heimreisen muss, CR7 schafft's bis in den Final. 22 Jahre später verabschiedet sich die Ikone von der ganz großen WM-Bühne. Gegen denselben Gegner wie damals. Mit einem Auftritt, der mit bescheiden noch nett umschrieben ist.“

Ronaldo, der im Turnier ohne Tor aus sieben Spielen blieb, verabschiedet sich nach 27 WM-Spielen und elf Toren von der größten Bühne des Fußballs. Ob er noch für Portugal auflaufen wird, bleibt offen.

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