WM-Druck für Leipzigs Vandevoordt: Warum das Stuttgart-Spiel doppelt wichtig wird
WM-Druck für Vandevoordt: Stuttgart-Spiel doppelt wichtig

WM-Druck für Leipzigs Vandevoordt: Warum das Stuttgart-Spiel doppelt wichtig wird

Der Torwart von RB Leipzig, Maarten Vandevoordt, steht unter besonderem Druck. Der 23-jährige Belgier möchte sich für die anstehende Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada empfehlen. Das kommende Bundesliga-Spiel gegen den VfB Stuttgart am Sonntag (19.30 Uhr) gewinnt dadurch eine doppelte Bedeutung.

Die WM-Chancen des belgischen Torwarts

Vandevoordt überzeugte zuletzt als Vertreter des verletzten Stammtorwarts Peter Gulacsi mit einer starken Leistung gegen Augsburg, inklusive eines gehaltenen Elfmeters. „Ich habe noch keine Urlaubspläne für den Sommer. Ich bin ein Spätplaner. Aber natürlich hoffe ich, bei der WM dabei zu sein“, erklärte der 1,92 Meter große Keeper im Bullen-TV. Allerdings kämpft er gegen vier Konkurrenten um einen der drei Kaderplätze:

  • Thibaut Courtois (Real Madrid)
  • Senne Lammens (Manchester United)
  • Matz Sels (Nottingham)
  • Mike Penders (Straßburg)

Da seine Mitbewerber bei ihren Vereinen gesetzt sind, Vandevoordt jedoch zuvor häufig auf der Bank saß, schienen seine WM-Chancen lange gering. Doch nun ist er durch seine jüngsten Leistungen wieder voll im Rennen.

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Das entscheidende Duell gegen Stuttgart

Das Spiel in Stuttgart ist das letzte vor der Nominierung des belgischen Nationaltrainers Rudi Garcia für die Länderspiele gegen die USA und Mexiko Ende März. Eine starke Leistung mit Paraden könnte Vandevoordt weiter in Stellung bringen. Leipzig-Trainer Werner betonte gegenüber BILD: „Maarten ist ein ausgesprochen guter Torwart. Er bewegt sich seit Jahren auf Top-Niveau – und das weiß natürlich auch der belgische Nationaltrainer.“

Pikant ist dabei, dass Werner selbst Einfluss auf Vandevoordts Chancen hat. Er muss entscheiden, ob Gulacsi nach seiner Genesung Anfang April zurück ins Tor darf oder ob Vandevoordt, der zur neuen Saison ohnehin als Nummer 1 übernehmen soll, bis Saisonende gesetzt bleibt. Diese Entscheidung könnte die WM-Ambitionen des Belgiers weiter beflügeln.

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