Im WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien sorgte eine Szene für Aufregung: Lionel Messi (39) zeigte offenbar an, dass Spaniens Marc Cucurella (28) während eines Wortgefechts seine Hand vor den Mund gehalten habe. Die Geste des argentinischen Kapitäns löste direkt Diskussionen aus, denn für die WM 2026 wurden die Regeln im Umgang mit diskriminierendem Verhalten verschärft.
Die Szene im Detail
Nachdem Enzo Fernández die Rote Karte erhalten hatte, kam es zu einer hitzigen Rudelbildung. Mittendrin waren Messi und Cucurella. Messi hob die Hand und hielt sie vor seinen Mund – eine Andeutung, dass Cucurella während des Redens seine Hand vor den Mund gehalten habe. Im TV war nur eine kurze Sequenz zu sehen, sodass unklar bleibt, ob der Spanier tatsächlich so gehandelt hat.
Neue Regeln für die WM 2026
Die Brisanz der Szene liegt in den verschärften Regeln: Wer während des Sprechens den Mund abdeckt, kann direkt des Feldes verwiesen werden. Eingeführt wurde diese Regel nach einem Eklat in der Champions League am 17. Februar 2026. Damals hatte Gianluca Prestiann (Benfica Lissabon) Vinícius Júnior (Real Madrid) laut Uefa mit der Hand vor dem Mund homophob und rassistisch diskriminiert. Prestiann wurde für sechs Spiele gesperrt, davon drei auf Bewährung.
Ob Cucurella mit einer ähnlichen Sanktion rechnen muss, ist noch offen. Der spanische Verband hat sich bisher nicht geäußert. Messis Aktion könnte jedoch eine offizielle Untersuchung nach sich ziehen.



