WM in Mexiko: Blockaden vor Aztekenstadion erwartet
Vor dem zweiten WM-Spiel in Mexiko-Stadt plant die radikale Lehrergewerkschaft CNTE Medienberichten zufolge Blockaden der Zugänge zum Aztekenstadion. Die Gewerkschaft protestiert seit dem Morgen des Spieltags gegen eine umstrittene Rentenreform.
Laut Behörden sind am Spieltag in Mexiko-Stadt insgesamt mindestens vier Demonstrationszüge und fünf Kundgebungen an verschiedenen Orten geplant, berichtete die Zeitung „Publimetro“. Die Partie zwischen WM-Neuling Usbekistan und Kolumbien im Aztekenstadion wird um 20.00 Uhr Ortszeit (Donnerstag, 04.00 Uhr MESZ) angepfiffen. 11.000 Polizisten sind in der Stadt im Einsatz, knapp 8000 davon rund um das Stadion.
Ausschreitungen beim WM-Auftakt
Aufgrund der Proteste wurden bereits vier Metrostationen geschlossen, auch einige Straßen wurden von der Polizei gesperrt. Das Sicherheitspersonal wurde wie schon beim WM-Auftaktspiel von Mitgastgeber Mexiko gegen Südafrika (2:0) deutlich erhöht. Vor knapp einer Woche war es dennoch vor einem Eingang des Aztekenstadions zu Zusammenstößen zwischen teilweise vermummten Demonstranten und der Polizei gekommen.



