WM in Senegal: Trainer Thiaw bestätigt Unstimmigkeiten vor Norwegen-Spiel
WM in Senegal: Thiaw bestätigt Unstimmigkeiten vor Norwegen-Spiel

Trainer Pape Thiaw hat Berichte bestätigt, wonach es rund um das senegalesische Fußball-Nationalteam Unstimmigkeiten gibt. Es sei wahr, dass ein paar Dinge geklärt werden müssten, sagte der 45-Jährige auf die Frage unter anderem nach Prämien. Die volle Konzentration – auch der Spieler – gelte aber dem zweiten Gruppenspiel der Westafrikaner bei der WM am Dienstag (2.00 Uhr/MagentaTV) gegen Norwegen. Das Duell mit den Skandinaviern sei immerhin eine Art „Finale“ für Senegal, sagte der Coach.

Berichte über ausstehende Prämien und Quartier-Beschwerden

Mehrere Medien hatten zuletzt berichtet, dass senegalesische Spieler noch auf ausstehende Prämien des Verbandes warten würden. Zudem sollen sie sich über die Ausstattung ihres WM-Quartiers in New Jersey beschwert haben. Manche Profis hätten sich Essen liefern lassen, hieß es beim Portal „Sport News Africa“. Das seien Dinge, die man intern bespreche, sagte Torhüter Mory Diaw, als er bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Norwegen darauf angesprochen wurde. „Wir sind Profis und hier, um unser Land zu vertreten.“ Die Diskussion würde weder die Konzentration noch das Ziel der Mannschaft beeinträchtigen.

Thiaw: Vertragssituation geklärt

Auch Coach Thiaw ging nicht weiter ins Detail, räumte aber zumindest die seit Monaten anhaltende Debatte um seine Vertragssituation ab. „Das Problem mit meinem Vertrag ist behoben. Es hat zu lange gedauert“, erklärte der Ex-Profi. Es sei aber „nicht um Geld, sondern um Prinzipien und Respekt“ gegangen. Nun sei alles geklärt. Der Vertrag des Trainers war im Februar ausgelaufen. Seitdem soll er ohne Bezahlung und neuen Kontrakt gearbeitet haben, hieß es.

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Drohendes Aus nach Auftaktniederlage

Den Senegalesen droht in der Gruppe I nach ihrer Auftaktniederlage gegen Frankreich (1:3) das Aus. Besonders vor Stürmerstar Erling Haaland, der bei Norwegens 4:1-Erfolg gegen den Irak doppelt getroffen hat, muss sich der frühere Afrikameister in Acht nehmen. Es gebe dennoch keinen speziellen „Anti-Haaland-Plan“, sondern einen „Anti-Norwegen-Plan“, erklärte Thiaw.

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