Wolfsburgs Boss Christiansen erhält vorerst Vertrauen - Entscheidung im Frühjahr
Wolfsburg: Christiansen bleibt vorerst - Entscheidung im Frühjahr

Gehen oder bleiben? Erste Zukunftsentscheidung bei Wolfsburg-Boss gefallen

Peter Christiansen (51) übernahm im Sommer 2024 das Amt des Geschäftsführers Sport beim VfL Wolfsburg. Vor eineinhalb Jahren wurde der Däne als neuer VfL-Boss und Nachfolger von Marcel Schäfer (41/RB Leipzig) verpflichtet. Sein Auftrag lautete, die Niedersachsen wieder zurück auf die internationale Bühne zu hieven. Diese Mission scheiterte jedoch krachend.

Dauer-Krise kostete bereits mehrere Jobs

Statt von Europa zu träumen, zittert der Klub erneut um die Bundesliga-Zugehörigkeit. Der Abstiegskampf entwickelt sich langsam aber sicher zur verlässlichen Konstante bei den Wölfen. Während der Amtszeit Christiansens wurden mit Ralph Hasenhüttl (58) und Paul Simonis (40) zwei Trainer sowie mit Sebastian Schindzielorz (47/vereinslos) ein Sportdirektor entlassen. Auch das Personal auf dem Rasen wurde umfangreich ausgetauscht.

Christiansen ist dagegen immer noch im Amt – sein Vertrag läuft bis Ende Januar 2027. Doch wie lange noch? Der Sportgeschäftsführer wird nicht nur bei den Fans, sondern auch innerhalb des Klubs kritisch gesehen. Einige sollen intern bereits mit einem vorzeitigen Aus nach der zurückliegenden Transferphase gerechnet haben.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Vertrauensbekundung des Aufsichtsrats

Nach Informationen der BILD wird in den nächsten Wochen jedoch nichts passieren. Christiansen darf zunächst weitermachen. Eine endgültige Entscheidung über seine Zukunft soll im Frühjahr getroffen werden – nach einer umfassenden und kritischen Analyse seiner bisherigen Amtszeit.

Nach der 1:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund wurde Christiansen zu seiner Situation befragt. Dabei verwies er auf Aufsichtsratschef Sebastian Rudolph (49). Dieser erklärte gegenüber BILD: „Peter Christiansen hat unser vollstes Vertrauen. Wir sind überzeugt, dass wir in dieser Konstellation in die Erfolgsspur zurückkehren.“ Rudolph betonte weiter: „Die anstehenden Aufgaben gehen wir geschlossen an. Mit klarem Fokus, die nötigen Punkte zu holen. Alles andere sind Spekulationen.“

Fokus auf Klassenerhalt

Das Ziel der Wolfsburg-Verantwortlichen ist klar: Trotz der kritischen sportlichen Lage soll möglichst viel Ruhe in den Klub einkehren und Einigkeit demonstriert werden. Der Fokus liegt vollständig auf dem Erhalt der Bundesliga-Zugehörigkeit.

Aktuell stehen die Niedersachsen vor der Sonntagspartie bei Top-Klub RB Leipzig punktgleich mit dem Relegationsplatz-Besetzer Werder Bremen auf dem 15. Tabellenplatz. Zu St. Pauli, der den direkten Abstiegsplatz belegt, beträgt der Abstand lediglich zwei Punkte. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die demonstrative Geschlossenheit der Verantwortlichen Früchte trägt und der VfL Wolfsburg den drohenden Abstieg verhindern kann.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration