Die Nachwuchswasserspringer des WSC Rostock reisen mit 14 Athleten zu den Deutschen Sommermeisterschaften der A- und B-Jugend nach Aachen. Vom 6. bis 10. Mai wollen sie sich für die Junioren-Europameisterschaften in Budapest qualifizieren und wichtige Kadernormen des Deutschen Schwimm-Verbandes erfüllen.
Finn Awe als Favorit
In der A-Jugend zählt Finn Awe zu den Topfavoriten. Der Doppel-Welt- und Europameister der Jugend B aus dem Jahr 2024 sowie mehrfacher EM-Titelträger 2025 geht im Kunstspringen in beiden Einzeldisziplinen an den Start. Zudem bildet er im Synchronspringen mit William Ackmann aus Aachen ein Duo. „Schwerpunkte der Vorbereitung waren die Serien vom Drei-Meter-Brett“, erklärt Nachwuchs-Bundesstützpunkttrainer Lucas Orlowski.
Weitere Hoffnungsträger
Mit Iven Prenzyna hat der WSC ein weiteres Ass im Ärmel. Er startet im Synchronspringen vom Turm mit Berlins Eric Schmidtke. Sein Coach Michail Sachiasvili hofft, dass sich Prenzyna auch in der Einzelkonkurrenz das Ticket für Ungarn sichert. In der B-Jugend ist Jella Kiphut ein großes Thema. Die Überraschungsmedaillengewinnerin der Junioren-EM 2025 tritt in drei Disziplinen an. Ihre Partnerin im Synchronspringen wird Aliana Reihs sein, die 2024 bei der Junioren-WM in Rio de Janeiro mit Zoé Schneider Bronze holte. Schneider startet vom Turm.
Trotz Widrigkeiten konkurrenzfähig
„Wir wollen zeigen, dass wir trotz des harten Jahres mit der Schließung unserer Trainingsstätte konkurrenzfähig sind“, betont Orlowski. Die Hansestädter gehen in Aachen zwei wichtige Themen an: die EM-Qualifikation und die Erfüllung der Kadernormen. Für die EM sind im Vergleich mit der europäischen Jugendspitze hohe Punktzahlen erforderlich. „Über positive Überraschungen würde ich mich freuen“, so der Trainer abschließend.
Aufgebot des WSC Rostock
- A-Jugend: Aliana Reihs, Zoé Schneider, Jonas Fürstenau, Finn Awe, Iven Prenzyna
- B-Jugend: Jella Kiphut, Mira Germerot, Paula Wieck, Hanne Steinhagen, Charlotte Bonk, Nele Singer, Lara Wigger, Jan Chrobak, Emil Goele



