Xavi kritisiert FC Barcelona-Führung, verteidigt Nachfolger Hansi Flick
Xavi kritisiert Barça-Führung, verteidigt Flick

Xavi übt scharfe Kritik an FC Barcelona-Führung

Fast zwei Jahre nach seinem Abgang als Trainer des FC Barcelona hat Klublegende Xavi Hernández deutliche Worte für die Vereinsführung um Präsident Joan Laporta gefunden. In einem ausführlichen Interview mit der katalanischen Zeitung La Vanguardia kritisierte der ehemalige Mittelfeldstratege die Strukturen und die Professionalität des Vereins aufs Schärfste.

Flick entschuldigte sich persönlich bei Xavi

Ganz anders fiel hingegen die Bewertung seines Nachfolgers Hansi Flick aus. Xavi berichtete, dass der deutsche Trainer, nachdem der Verein bereits die Entscheidung zur Entlassung getroffen hatte, erste Vertragsgespräche mit Barcelona führte. "Der Verein hat ihm gesagt, er solle mir nichts sagen – deshalb kam er zu mir nach Hause, um sich bei mir zu entschuldigen", erklärte Xavi. Die beiden verbrachten über zwei Stunden miteinander im Gespräch und pflegen laut Xavi bis heute ein ausgezeichnetes Verhältnis mit regelmäßigem Nachrichtenaustausch.

Fundamentale Veränderungen beim FC Barcelona nötig

Xavi, der den Verein von 2021 bis 2024 als Trainer betreute, forderte grundlegende Veränderungen beim FC Barcelona. "Wir können uns nicht auf unehrliche Menschen verlassen", betonte der spanische Fußball-Ikone. Der Klub benötige dringend eine Erneuerung in seiner Struktur und seiner Professionalität. Besonders die Umstände seiner eigenen Entlassung im Jahr 2024 seien falsch dargestellt worden, sogar eine Medienkampagne sei damals gegen ihn gestartet worden.

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Messi-Rückkehr 2023 an Laporta gescheitert

Ein weiterer Vorwurf richtete sich gegen Präsident Joan Laporta im Zusammenhang mit der gescheiterten Rückkehr von Lionel Messi im Jahr 2023. Laut Xavi war der Transfer damals bereits weit fortgeschritten, scheiterte aber letztlich an Laporta. "Weil der Präsident ihn nicht will, nicht wegen LaLiga oder weil Jorge Messi mehr Geld verlangt – das ist eine Lüge", erklärte Xavi deutlich. Diese Aussagen werfen ein neues Licht auf die internen Vorgänge beim katalanischen Rekordmeister und zeigen tiefgreifende Probleme in der Vereinsführung auf.

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