Kommentar: Die XXL-WM mit 48 Teams ist zu klein – mehr Teilnehmer für mehr Spannung
XXL-WM zu klein: Mehr Teams für mehr Spannung nötig

Der dritte Gruppenspieltag der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 war eine Qual. Statt Spannung gab es viel Leerlauf, weil viele Teams bereits vor dem letzten Spieltag qualifiziert oder ausgeschieden waren. Der Kommentator Marvin Rishi Krishan zieht eine kühne Schlussfolgerung: Die XXL-WM mit 48 Teilnehmern ist noch zu klein. Für mehr Spannung braucht das Turnier mehr Teilnehmer.

Die Qual des dritten Gruppenspieltages

Der aktuelle Modus sieht 48 Mannschaften vor, die in 16 Gruppen zu je drei Teams antreten. Die Gruppensieger und -zweiten ziehen ins Achtelfinale ein. Doch dieser Modus führt dazu, dass der dritte Gruppenspieltag oft zur Farce wird. Viele Mannschaften haben bereits vor dem letzten Spiel keine Chance mehr aufs Weiterkommen, während andere schon sicher qualifiziert sind. Die Spannung bleibt auf der Strecke.

Krishan argumentiert, dass mehr Teilnehmer die Lösung sein könnten. „In diesem Fall ist mehr tatsächlich mehr“, schreibt er. Ein Turnier mit 64 oder sogar 80 Teams würde die Gruppenphase verlängern und die Entscheidungen bis zum Schluss offenhalten. Zudem könnten so mehr Nationen aus allen Kontinenten teilnehmen, was die globale Begeisterung steigern würde.

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Kritik am aktuellen Modus

Der WM-Modus mit 48 Teams wird massiv kritisiert. Kritiker bemängeln, dass die Qualität der Spiele leidet und die Belastung für die Spieler steigt. Doch Krishan hält dagegen: „Die Kritik ist verständlich, aber sie verkennt, dass die WM ein Fest des Fußballs sein soll – und das gelingt nur mit vielen Teilnehmern.“

Ein Beispiel: Südkoreas 0:1 gegen Südafrika bedeutete für die Asiaten das Aus, doch das endgültige Ergebnis stand erst drei Tage später fest, als andere Spiele nachgeholt wurden. Solche Verzögerungen sind frustrierend für Fans und Teams.

Mehr Teams für mehr Spannung

Krishan schlägt vor, die WM auf 64 oder 80 Teams zu erweitern. Das würde bedeuten, dass die Gruppenphase länger dauert und mehr Spiele ausgetragen werden. „Die Spannung würde steigen, weil jedes Spiel zählt und die Gruppen bis zum Schluss offen sind“, so der Kommentator.

Zudem könnte die FIFA durch mehr Spiele höhere Einnahmen erzielen, was den Fußball weltweit fördern würde. „Die WM ist das größte Sportereignis der Welt – sie sollte auch die größte Bühne für den Fußball sein“, schreibt Krishan.

Reaktionen auf den Vorschlag

Die Reaktionen auf Krishans Vorschlag sind gemischt. Befürworter sehen darin eine Chance, den Fußball globaler zu machen. Gegner befürchten eine Überlastung der Spieler und eine sinkende Qualität. Doch Krishan bleibt optimistisch: „Die FIFA hat die Möglichkeit, die WM weiterzuentwickeln. Ein größeres Turnier wäre ein Schritt in die richtige Richtung.“

Abschließend betont er, dass die WM ein Fest für alle sein sollte – und das gelingt nur mit mehr Teilnehmern. „Die XXL-WM ist zu klein. Für mehr Spannung braucht das Turnier mehr Teilnehmer“, so das Fazit des Kommentars.

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