Der siebenjährige Fuchswallach Lordano hat unter der erfahrenen Jockey Sibylle Vogt das 55. Oleander-Rennen in Hoppegarten gewonnen. Das mit 130.000 Euro dotierte Rennen war die wertvollste Steherprüfung im deutschen Galopprennsport und zog elf Spitzenpferde aus fünf verschiedenen Nationen an.
Spannender Rennverlauf
Am zweiten Saison-Renntag auf der Galopprennbahn Hoppegarten setzte sich der als Top-Favorit gehandelte Lordano (Quote 31:10) über die Distanz von 3.200 Metern durch. Mit einer halben Länge Vorsprung verwies er den Mitfavoriten Narrativo (Leon Wolff) auf den zweiten Platz. Den dritten Rang sicherte sich vor 10.100 Zuschauern der Außenseiter Techno Beat unter Eddie Pedroza.
Freude bei Siegerin und Trainer
Deutschlands beste Rennreiterin Sibylle Vogt zeigte sich nach dem Erfolg überglücklich. „Ich kenne Lordano aus dem Training und weiß um sein Potenzial. Er gibt im Rennen alles, wenn ein Gegner an seiner Seite erscheint und zieht immer weiter. Ein tolles, eisenhartes und immer leistungsbereites Pferd“, lobte die 31-jährige gebürtige Schweizerin ihren Schützling.
Trainer Marcel Weiß aus Mülheim/Ruhr, der Lordano für das Gestüt Ittlingen von Manfred Ostermann betreut, schwärmte: „Ich habe selten so ein Pferd erlebt.“ Der Fuchswallach feierte mit diesem Sieg seinen zwölften Erfolg beim 21. Start. Seine Siege erzielte er auf Distanzen von 2.200 bis 3.200 Metern.



