Handball-EM: Gislason entschuldigt sich für Buzzer-Panne – „Ein Schock für die Mannschaft“
Handball-EM: Gislason entschuldigt sich für Buzzer-Panne – „Ein Schock für die Mannschaft“

Bei der Handball-Europameisterschaft verlor Deutschland das zweite Gruppenspiel gegen Serbien mit 27:30. Besonders schmerzhaft war eine Szene in der 58. Minute: Beim Stand von 25:26 erzielte Juri Knorr vermeintlich den Ausgleich, doch der Treffer zählte nicht, weil Bundestrainer Alfred Gíslason zeitgleich eine Auszeit nahm und den Buzzer drückte.

Die Schiedsrichter überprüften die Situation und entschieden, dass der Ball die Linie noch nicht überquert hatte, als das Timeout angefordert wurde. Gíslason übernahm am Morgen nach der Partie die Verantwortung: „Letztendlich bin ich der Meinung, dass ich mit meinem Timeout zumindest einen Punkt gekostet habe. Ich habe nach oben geschaut und Juri war ein bisschen schneller, als ich dachte. Dieses Tor hätte uns natürlich extrem gutgetan. Ich denke, das war schon ein Schock für die Mannschaft.“

Torwart Andreas Wolff verteidigte die Entscheidung: „Das ist ein kleines Glücksspiel. Dieses Mal hat es sich leider nicht ausgezahlt, aber im nächsten Spiel könnte es schon sein. Ich stehe voll hinter der Entscheidung.“ Gíslason kritisierte auch seine Wechsel: „Ich hätte Golli in der zweiten Halbzeit eine Pause geben müssen und Fischer reinbringen.“

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Nach der Buzzer-Szene konnte Deutschland die Partie nicht mehr drehen und verlor trotz einer 17:13-Halbzeitführung. Nun steht am Montag das entscheidende Gruppenspiel gegen Spanien an. Selbst ein Sieg könnte nicht reichen: Sollte Serbien zuvor gegen Österreich gewinnen, müsste Deutschland mit drei Toren Unterschied siegen, um die Hauptrunde zu erreichen.

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