Handball-Transfer vorzeitig: Dessau-Roßlauer HV lässt Tim Hertzfeld früher zu DHfK Leipzig wechseln
Dessau-Roßlauer HV: Hertzfeld wechselt früher zu DHfK Leipzig

Handball-Transfer beschleunigt: Dessau-Roßlauer HV unterstützt DHfK Leipzig mit früherem Wechsel

In einer überraschenden Wendung hat der Dessau-Roßlauer HV zugestimmt, dass Kreisläufer Tim Hertzfeld seinen Trainingsschwerpunkt bereits jetzt nach Leipzig verlegt. Eigentlich war der Wechsel des 21-Jährigen zum Erstligisten DHfK Leipzig erst für den Sommer 2026 vorgesehen. Doch eine Verletzung bei den Sachsen hat die Pläne beschleunigt.

Verletzung zwingt zu früherer Hilfe

Der Leipziger Kreisläufer Luka Rogan hat sich eine Verletzung zugezogen, was die DHfK Leipzig in eine schwierige Situation bringt. Daher hat der Verein bei seinem Zweitliga-Partner Dessau-Roßlauer HV angefragt, ob Hertzfeld bereits früher aushelfen kann. Sebastian Glock, Manager des Dessau-Roßlauer HV, und Cheftrainer Vanja Radić sind dieser Bitte nachgekommen.

Karsten Günther, Manager des SC DHfK Leipzig, reiste eigens in die Bauhausstadt Dessau, um die Details des vorzeitigen Transfers persönlich zu klären. Hertzfeld, der seit Herbst des vergangenen Jahres ein Zweitspielrecht für den im Abstiegskampf steckenden Erstligisten besitzt, wird in den nächsten Wochen primär für die DHfK Leipzig auf Torejagd gehen.

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Hertzfelds Weg zum Erstliga-Vertrag

Tim Hertzfeld hatte sich im Herbst durch seine Leistungen bei einer vorherigen Aushelfe-Aktion einen Vertrag ab Sommer 2026 bei der DHfK Leipzig erspielt und erkämpft. Ob er dann dauerhaft als Erstliga-Kreisläufer etabliert sein wird, entscheidet sich in den kommenden Wochen. Seine aktuelle Rolle gibt ihm die Chance, dabei aktiv mitzuwirken.

Der 21-Jährige fehlte bereits kurzfristig beim Auswärtsspiel des Dessau-Roßlauer HV am Mittwoch bei der HSG Nordhorn-Lingen, was nun durch diese Transfer-Entwicklung erklärt wird. Die DHfK Leipzig hat am Sonntag, dem 1. März, ein vorentscheidendes Heimspiel gegen den Bergischen HC, bei dem Hertzfeld möglicherweise schon zum Einsatz kommen könnte.

Diese Kooperation zwischen den Vereinen zeigt, wie im Profisport Flexibilität und Solidarität funktionieren können, um kurzfristige Engpässe zu überbrücken. Für Hertzfeld bedeutet dies eine frühere Chance, sich in der Bundesliga zu beweisen und seinen Traum vom Erstliga-Handball voranzutreiben.

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