Spannender Titelkampf: Top-Quartett kämpft um DHB-Pokal im Frauenhandball
DHB-Pokal: Top-Quartett kämpft um Titel im Frauenhandball

Spannender Titelkampf: Top-Quartett kämpft um DHB-Pokal im Frauenhandball

Das Finalturnier des DHB-Pokals der Frauen verspricht am Wochenende Hochspannung von außergewöhnlicher Intensität. In der Stuttgarter Porsche-Arena greifen mit Borussia Dortmund, der HSG Blomberg-Lippe, der HSG Bensheim/Auerbach und dem Thüringer HC das aktuelle Spitzenquartett der Handball-Bundesliga nach der begehrten Trophäe. Besonders bemerkenswert ist die Präsenz von sieben Vizeweltmeisterinnen, die bei den teilnehmenden Vereinen unter Vertrag stehen und auf den großen Coup hoffen.

Sieben Silber-Heldinnen im Einsatz

Mit Alina Grijseels, Lisa Antl und Sarah Wachter von Borussia Dortmund, Nieke Kühne und Alexia Hauf von der HSG Blomberg-Lippe sowie Nina Engel und Mareike Thomaier von der HSG Bensheim/Auerbach sind mehr als ein Drittel der Silbermedaillengewinnerinnen der Heim-WM bei den Finalteilnehmern vertreten. Diese Konzentration von Weltklassespielerinnen unterstreicht die außergewöhnliche Qualität des diesjährigen Final-Four-Turniers.

Ausgeglichene Kräfteverhältnisse

HBF-Präsident Andreas Thiel betonte die besondere Balance des Teilnehmerfeldes: "So ausgeglichen war das Final4 noch nie besetzt, alle vier Teilnehmer sind absolut auf Augenhöhe. Da fällt es sehr schwer, eine Prognose zu stellen, wer am Sonntag DHB-Pokalsieger wird." Tatsächlich erscheint das Turnier nach der Insolvenz des früher dominierenden Serienmeisters HB Ludwigsburg offener denn je.

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Historische Chancen und Erfahrung

Für die HSG Blomberg-Lippe und die HSG Bensheim/Auerbach wäre ein Sieg der erste Pokalerfolg in der Vereinsgeschichte überhaupt. Der Thüringer HC hingegen kann bereits auf drei frühere Titel (2011, 2013, 2019) zurückblicken, während Borussia Dortmund den Wettbewerb zuletzt 1997 gewann. Diese unterschiedlichen Erfahrungshintergründe versprechen zusätzliche Dramatik.

Halbfinalpaarungen und Übertragung

Das Turnier beginnt am Samstag mit zwei spannenden Halbfinalbegegnungen:

  • HSG Bensheim/Auerbach (Bundesliga-Dritter) gegen Thüringer HC (Bundesliga-Vierter) um 16:15 Uhr
  • Borussia Dortmund (Bundesliga-Spitzenreiter) gegen HSG Blomberg-Lippe um 18:45 Uhr

Alle Spiele werden auf DF1 übertragen. Blombergs Nationalspielerin Nieke Kühne kommentierte das Aufeinandertreffen mit Dortmund: "Der BVB ist ein bisschen favorisiert. Die Tagesform ist entscheidend, beide Mannschaften werden sich nichts schenken."

Finale und Platzierungsspiel

Der Nachfolger von Vorjahressieger Ludwigsburg wird am Sonntag im Finale um 16:15 Uhr gekrönt. Zuvor findet bereits das Spiel um Platz drei um 13:45 Uhr statt, das auf df1.de übertragen wird. Das Final-Four-Wochenende in Stuttgart verspricht damit packenden Handballsport auf höchstem Niveau mit ungewissem Ausgang.

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