DRHV verliert Heimspiel gegen Hüttenberg in hektischer Schlussphase
DRHV unterliegt Hüttenberg 28:31 in Anhalt-Arena

Handball-Zweitligist Dessau-Roßlauer HV hat am Freitagabend sein Heimspiel gegen den TV Hüttenberg etwas überraschend mit 28:31 verloren. Zur Halbzeit hatte es vor 1.357 Zuschauern in der Anhalt-Arena noch 16:16 gestanden. In einer hektischen Schlussphase scheiterte der DRHV an der eigenen Chancenverwertung, hatte aber auch zu viele 50-50-Entscheidungen gegen sich.

Beim 28:30 hielt Janek Patzwaldt einen Siebenmeter, im Gegenzug warf Yannick Danneberg seinen Siebenmeter allerdings neben das Tor. Eine Minute vor dem Abpfiff war das die Entscheidung. Marcel Nowak war mit neun Toren erfolgreichster Werfer des Dessau-Roßlauer HV, brauchte dafür aber auch 14 Versuche. Auch bei einigen anderen Spielern war die Wurfquote ausbaufähig.

Kapitän Baumgart: „Brutal bitter“

Die Niederlage ist „brutal bitter“, sagte Kapitän Luka Baumgart im „Dyn“-Interview nach dem Spiel. Man habe kein gutes, aber ein ordentliches Spiel gemacht. „Aber das letzte bisschen hat gefehlt, vorne wie hinten.“ Man habe sich nach guten Abwehraktionen vorn nicht belohnt - oder nach guten Toren hinten nicht richtig zugegriffen. „Jeder muss 100 Prozent geben, sonst reicht es gegen solche Gegner nicht.“

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Nach dem Auswärtssieg beim Schlusslicht Oppenweiler-Backnang wollte der DRHV am Freitagabend gegen Hüttenberg nachlegen. Doch der Plan misslang. Die Mannschaft zeigte eine kämpferische Leistung, aber die Chancenverwertung und das nötige Quäntchen Glück fehlten in der entscheidenden Phase.

Statistik und Ausblick

Marcel Nowak war mit neun Treffern bester Torschütze der Dessauer, benötigte dafür jedoch 14 Versuche. Mika Schüler steuerte fünf Tore bei. Auf Seiten der Gäste aus Hüttenberg überzeugte vor allem der Rückraum mit einer effizienten Abschlussquote. Der DRHV muss nun schnell die Köpfe hochnehmen und die Lehren aus dieser Niederlage ziehen, um in den kommenden Spielen wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.

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