Historischer Triumph für Grün-Weiß Schwerin in der B-Jugend-Meisterrunde
Nach einer langen Durststrecke von 18 erfolglosen Versuchen hat es endlich geklappt: Die Handballerinnen der B-Jugend von Grün-Weiß Schwerin haben ihren ersten Sieg in der Meisterrunde der Bundesliga gefeiert. Mit einem überzeugenden 30:20 (15:9) bezwang das Team von Trainer André Regge den HC Leipzig und löste damit eine riesengroße Erleichterung im gesamten Team aus.
Souveräne Leistung und Teamgeist als Schlüssel zum Erfolg
Die Freude und Erleichterung bei den jungen Spielerinnen war nach dem Abpfiff deutlich spürbar. Trainer André Regge zeigte sich begeistert von der Leistung seiner Mannschaft: „Die Erleichterung bei den Mädels war schon greifbar. Sie haben sich richtig gefreut. Es war auch eine sehr souveräne Leistung. Wir haben uns endlich einmal auch von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen lassen. Zudem haben wir als Team agiert, ohne großartige Alleingänge“, erklärte der Coach nach dem Spiel.
Mit diesem wichtigen Sieg verbesserten sich die Schwerinerinnen auf 6:10 Punkte und belegen damit aktuell den fünften Platz in der Tabelle. Trotz der schwierigen Ausgangslage halten sie weiterhin realistische Chancen auf den Einzug ins Viertelfinale, für das sich die besten vier Teams qualifizieren.
Spielverlauf: Grün-Weiß Express nicht mehr zu stoppen
Das Spiel begann mit einem guten Start der Gastgeberinnen, doch in der 12. Minute lagen sie überraschend mit 4:5 zurück. Dieser kurze Rückstand sollte sich jedoch als der einzige an diesem Tag erweisen. Aus einer starken Deckung und mit einer soliden Torhüterleistung heraus startete Schwerin einen beeindruckenden 5:0-Lauf und eroberte sich die Führung zurück – 9:5 durch einen Treffer von Nora Lange in der 19. Minute.
Anschließend war der sogenannte Grün-Weiß Express nicht mehr aufzuhalten. Vom Halbzeitstand von 15:9 baute das Team seinen Vorsprung kontinuierlich aus und führte nach einem Treffer von Kaja Labs zum 25:15 erstmals mit zehn Toren Vorsprung (43. Minute). Kaja Labs gelangen insgesamt sechs Treffer beim Sieg ihrer Mannschaft.
Enges Rennen um die Viertelfinalplätze
Im Kampf um die begehrten Viertelfinalplätze geht es hinter dem souveränen Spitzenreiter Handewitter SV (16:0 Punkte) äußerst eng zu. Alle Teams ab Platz zwei haben mindestens acht Minuspunkte, was das Rennen um die verbleibenden drei Plätze besonders spannend macht.
Die nächste Herausforderung wartet bereits am Samstag, den 21. März, um 14.30 Uhr, wenn Grün-Weiß Schwerin beim Tabellenführer Handewitter SV antreten muss. Das letzte Spiel der Meisterrunde bestreiten die Schwerinerinnen dann am 28. März um 14 Uhr zu Hause gegen den Tabellenschlusslicht Buxtehuder SV.
Coach Regge: „Alles versuchen, um die beiden Spiele zu gewinnen“
Trainer André Regge will mit seinem Team jetzt auch die kleine Chance in Richtung Viertelfinale ergreifen. „Es ist alles sehr eng und daher schwer einzuschätzen. Wir müssen aber erst unsere Hausaufgaben erledigen und können dann auf die anderen schauen. Wir werden in jedem Fall alles versuchen, um die beiden Spiele zu gewinnen“, betonte der Coach entschlossen.
Die Aufstellung von Grün-Weiß Schwerin beim historischen Sieg: Gawehns, Ackermann, Frank – Labs (6/2), Schmidt, Lojewski (4), Balke, Hoffmann (2), Stöckmann, Wigger (5), Nowacki (7), Lange (4), Popner (2).



