Füchse Berlin setzen Siegeszug in Handball-Bundesliga souverän fort
Die Füchse Berlin haben im intensiven Rennen um die begehrten Champions-League-Plätze ihre beeindruckende Form in der Handball-Bundesliga eindrucksvoll bestätigt. Der amtierende Meister feierte am Sonntag gegen die Rhein-Neckar Löwen einen deutlichen 35:28-Erfolg und markierte damit bereits den achten Ligasieg in ununterbrochener Folge.
Tabellensituation nach dem achten Sieg in Serie
Mit nun 38:10 Punkten verbesserten sich die Berliner vorübergehend auf den zweiten Tabellenplatz, direkt hinter dem dominierenden Spitzenreiter SC Magdeburg, der 42:4 Punkte vorweisen kann. Die SG Flensburg-Handewitt folgt mit 37:9 Punkten auf den Fersen, wobei sowohl der SCM als auch die weiteren Topmannschaften noch ein Spiel weniger absolviert haben. Die Rhein-Neckar Löwen verharren mit 26:20 Punkten auf Position sieben.
Individuelle Leistungen und taktische Meisterleistung
Bester Werfer der Begegnung war Berlins Nationalspieler Tim Freihöfer, der neun Treffer erzielte. Aufseiten der Mannheimer erreichte DHB-Kollege Jannik Kohlbacher acht Tore. Die Füchse präsentierten sich nur drei Tage nach der knappen Niederlage in der Königsklasse gegen KS Kielce mit 31:33 hervorragend erholt. Der Sieg des Teams von Trainer Nicolej Krickau stand dabei nie ernsthaft zur Debatte, was die taktische Disziplin und mentale Stärke der Berliner unterstreicht.
Ausblick auf internationale Herausforderungen
Die nächste Aufgabe führt die Berliner bereits am kommenden Mittwoch um 18:45 Uhr zum dänischen Meister Aalborg Handbold. In diesem Duell konkurrieren beide Teams um den Gruppensieg in der prestigeträchtigen Champions League. Der Hauptstadt-Klub hat das Viertelfinale des europäischen Elitewettbewerbs bereits sicher erreicht, was die erfolgreiche Saisonplanung dokumentiert.
Weitere Ergebnisse des Bundesliga-Spieltags
In den parallel ausgetragenen Sonntagsspielen sammelte der Bergische HC durch ein 35:28 im Kellerduell beim SC DHfK Leipzig zwei entscheidende Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. GWD Minden verpasste dagegen mit einem 32:32 gegen den TVB Stuttgart einen wichtigen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Frisch Auf Göppingen festigte mit einem 28:22 bei der TSV Hannover-Burgdorf seine Position im gesicherten Mittelfeld der Tabelle.
Bereits am Samstag sorgte der VfL Gummersbach für Aufsehen. Die Bergischen gewannen beim Rekordmeister THW Kiel mit 34:26 und halten damit den Anschluss an die internationalen Plätze. Das Maß aller Dinge bleiben jedoch weiterhin die Magdeburger, die sich bei der MT Melsungen mit 34:23 durchsetzten und ihre Führungsposition untermauerten.



