Füchse Berlin bezwingen Rhein-Neckar Löwen und bleiben im Titelrennen
Die Füchse Berlin haben mit einem überzeugenden 35:28 (16:11)-Sieg gegen die Rhein-Neckar Löwen ihren zweiten Tabellenplatz in der Handball-Bundesliga zurückerobert. Vor 9000 begeisterten Zuschauern in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle demonstrierte der deutsche Meister erneut seine Stärke und gewann damit bereits das achte Ligaspiel in Serie.
Intensive Partie mit früher Führung
Von Beginn an entwickelte sich eine temporeiche und intensive Begegnung. Die Füchse übernahmen zwar sofort die Führung, doch die Rhein-Neckar Löwen blieben zunächst dicht dran. Entscheidend war die starke Leistung von Füchse-Keeper Dejan Milosavljev, der mehrere Chancen der Gäste vereitelte – darunter auch einen Siebenmeter. Nach 16 Minuten konnten sich die Berliner erstmals mit 8:5 etwas absetzen und bauten ihre Führung bis zur Halbzeit auf 16:11 aus.
Löwen kommen zurück, Füchse antworten
Die Rhein-Neckar Löwen agierten defensiv sehr physisch und stellten die Berliner immer wieder vor Probleme. Dennoch ließen auch die Gastgeber einige Chancen ungenutzt. Die Löwen konnten diese Schwächephase jedoch nicht nutzen, da sie selbst zu viele Fehler machten, die von den Füchsen konsequent bestraft wurden.
Gleich nach dem Seitenwechsel erhöhten die Füchse auf 19:12, doch die Löwen kamen zurück und fanden vermehrt den Weg über den Kreis. Als die Berliner zunehmend an Nationalkeeper David Späth scheiterten, schmolz der Vorsprung auf 25:23 zusammen. In der entscheidenden Schlussphase zeigten die Füchse jedoch Nervenstärke und zogen souverän davon.
Individuelle Klasse macht den Unterschied
Beste Werfer der Berliner waren Linksaußen Tim Freihöfer mit neun Toren und Mathias Gidsel mit sieben Treffern. Die Füchse haben allerdings ein Spiel mehr absolviert als die SG Flensburg-Handewitt auf Platz drei, bleiben damit aber dicht an Tabellenführer SC Magdeburg dran. Diese Leistung unterstreicht die Ambitionen der Berliner im Titelrennen dieser Saison.



