Trotz Gidsel-Show: Füchse Berlin verlieren erstmals daheim gegen Kielce
Füchse Berlin verlieren erstmals daheim gegen Kielce

Trotz Gidsel-Show: Füchse Berlin kassieren erste Heimniederlage gegen Kielce

Die Füchse Berlin haben in der Handball-Champions League einen Rückschlag erlitten und erstmals in dieser Saison vor heimischem Publikum verloren. Gegen den polnischen Topclub KS Kielce unterlag der deutsche Meister in der Max-Schmeling-Halle mit 31:33 (13:15). Vor 8611 Zuschauern zeigte sich, dass die Berliner trotz der Niederlage eine starke Position in der Königsklasse innehaben.

Spielverlauf mit Höhen und Tiefen

Obwohl für die Füchse nicht mehr viel auf dem Spiel stand – sie waren bereits als einer der beiden Erstplatzierten der Gruppe A für das Viertelfinale qualifiziert –, entwickelte sich die Partie zu einem intensiven Duell. Kielce, das den Umweg über das Achtelfinale nehmen muss, kam sehr zweikampfstark daher und bereitete den Berlinern von Beginn an Probleme. Bis zur Halbzeit erarbeiteten sich die Polen eine knappe 15:13-Führung.

In der zweiten Hälfte blieb das Spiel hart umkämpft. Kielce behielt zunächst die Nase vorn und zog zwischenzeitlich sogar auf vier Treffer davon (19:23). Doch dann mussten die Gäste erstmals richtig durchschnaufen, und die Füchse nutzten die Gunst der Stunde. Vor allem Starspieler Mathias Gidsel warf sich in den Vordergrund und erzielte insgesamt zehn Tore, um seine Mannschaft erst heranzuführen und dann sogar mit 26:25 in Führung zu bringen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Kielce kämpft sich zum Sieg zurück

Doch Kielce ließ nicht locker und kämpfte sich zurück in die Partie. Begünstigt durch Berliner Fehler, brachten die Polen am Ende den 33:31-Auswärtssieg über die Ziellinie. Für die Füchse war es die zweite Niederlage in der diesjährigen Champions-League-Saison und die erste vor heimischem Publikum. In den Reihen der Berliner war auch der Neubrandenburger Vizeeuropameister Matthes Langhoff im Einsatz, der zum Team beitrug.

Trainer Krickau sieht positive Aspekte

Füchse-Trainer Nicolej Krickau zeigte sich nach dem Spiel dennoch zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Wir wollten ein Spiel mit hoher Intensität und mit der Möglichkeit, uns zu verbessern: Das haben wir bekommen. Kielce war überragend und das war ein Spiel auf sehr hohem Niveau“, so Krickau. „Wir haben uns aber auch eine Position erarbeitet, heute auch einmal verlieren zu können. Von der Moral und von der Entwicklung her war es eine gute Prüfung.“

Die Niederlage ist für die Füchse Berlin durchaus verschmerzbar, da sie bereits als Viertelfinalist feststehen und sich somit auf die kommenden Herausforderungen in der Champions League konzentrieren können. Die Partie gegen Kielce diente als wertvolle Vorbereitung und zeigte, dass die Berliner trotz der Pleite wettbewerbsfähig bleiben.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration