Der dänische Handballstar Mathias Gidsel von den Füchsen Berlin ist erneut zum wertvollsten Spieler der Handball-Bundesliga (HBL) gekürt worden. Wie die Liga mitteilte, setzte sich der Welthandballer und Torschützenkönig in der Wahl mit deutlichem Vorsprung vor dem Magdeburger Torhüter Sergey Hernandez durch. Hernandez hatte mit dem SC Magdeburg in dieser Saison die deutsche Meisterschaft gewonnen.
Überragende Saisonleistung
Gidsel, der mit den Berlinern Vizemeister wurde, erzielte in der abgelaufenen Spielzeit 317 Feldtore und stellte damit nicht nur seinen eigenen Rekord ein, sondern schrieb auch Geschichte: Als erster Spieler der HBL-Geschichte sicherte er sich die Auszeichnung als Torschützenkönig, ohne einen einzigen Siebenmeter verwandelt zu haben. Die Wahl zum MVP erfolgte durch Fans, Trainer und Kapitäne der Liga.
Nächstes Ziel: Champions-League-Triumph
Bereits am Samstag um 15.00 Uhr steht für Gidsel und die Füchse Berlin das nächste große Highlight an: Im Halbfinale der Champions League treffen sie in Köln auf den SC Magdeburg. Ein Sieg würde den Einzug ins Finale bedeuten und die Chance auf den ganz großen Coup in der Königsklasse des europäischen Handballs.



