Fortuna-Handballerinnen kassieren erste Niederlage im Aufstiegskampf
Fortuna-Frauen verlieren in der Aufstiegsrunde

Die Handballerinnen des SV Fortuna 50 Neubrandenburg haben einen Rückschlag im Kampf um den Aufstieg in die 3. Liga hinnehmen müssen. In der zweiten Partie der Aufstiegsrunde unterlagen die Vier-Tore-Städterinnen der HSG Eider Harde mit 31:36. Es war die erste Niederlage im zweiten Spiel und zugleich ein neuer Negativrekord: Noch nie in dieser Saison hatten die Fortuna-Frauen mehr als 30 Gegentreffer kassiert.

Trainer Butzlaff enttäuscht

„Es war ein gebrauchter Tag für uns. Wir haben nicht annähernd die Leistung vom Vorwochenende gezeigt“, bilanzierte Fortuna-Coach Kay Butzlaff nach der Partie. Besonders die 36 Gegentore waren ein deutliches Zeichen für die mangelnde Defensivarbeit. Bereits in der ersten Halbzeit fielen 20 Tore gegen die Neubrandenburgerinnen, was ebenfalls einen Negativrekord in dieser Spielzeit darstellt.

Früher Rückstand und keine Besserung

Nach einem ausgeglichenen Beginn gerieten die Gäste früh in Rückstand. Das Heimteam aus Eider Harde, das nun mit zwei Siegen in den ersten beiden Partien bereits gute Karten für den Aufstieg hat, setzte sich von 4:4 auf 9:4 ab. „Wir haben bereits in der ersten Hälfte keinen Zugriff bekommen. Und das hat sich im gesamten Spielverlauf so fortgesetzt. Allein der Fakt, dass wir 20 Gegentore in Halbzeit eins bekommen, sagt viel aus“, so Butzlaff.

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Vor knapp 400 Zuschauern in der Werner-Kuhrt-Halle in Hohn lag Fortuna zur Pause mit 14:20 zurück. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht. Angeführt von der zweitligaerfahrenen Ellis Meg Bruhn, die 13 Tore erzielte, ließ Eider Harde den Vorsprung nicht mehr schrumpfen. Der Abstand variierte zwischen fünf und acht Treffern.

Angriff offenbart ebenfalls Schwächen

„Auch wenn wir 31 Tore werfen, im Angriff haben wir auch nicht unseren besten Tag gehabt“, sah der Fortuna-Trainer Reserven. Die beste Werferin im Fortuna-Trikot war Rückraumspielerin Fine Stenzel mit elf Treffern. Sie erreichte annähernd Normalform, während andere Spielerinnen schwächelten.

Nächste Chance am 30. Mai

Für die Fortuna-Frauen folgt nun eine dreiwöchige Pause. Erst am 30. Mai geht es in Altencelle weiter. „Die Aufstiegskonstellationen sind vielfältig. Wichtig für uns bleibt festzuhalten, wir haben es weiterhin selbst in der Hand“, so Butzlaff. Die Mannschaft um Kapitänin Madlen Kloska muss nun an den Schwächen arbeiten, um die Aufstiegschance zu wahren.

Fortuna spielte mit: Fiero - Krause, Skierke, Weber (2 Tore), Lenk, Haasmann (3), Dominik, Schalk, F. Stenzel (11), Keilholtz (3), Chokheli (1), Kloska (3), Abrahams (3), Schmidt (5).

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