Handball-Bundestrainer Gislason: Kein Ruhestand nach Heim-WM 2027 geplant
Der Vertrag von Handball-Bundestrainer Alfred Gislason läuft nach der Heim-Weltmeisterschaft im Januar 2027 aus. Doch der 66-jährige Isländer hat bereits klargestellt, dass er danach definitiv nicht in den Ruhestand gehen möchte. Gislason bekräftigte sein Interesse an einer Vertragsverlängerung beim Deutschen Handballbund (DHB) und betonte seine Motivation, mit der Nationalmannschaft weiterzuarbeiten.
Gislasons klare Botschaft an den DHB
Vor den Testspielen gegen Afrikameister Ägypten in Dortmund und Bremen äußerte sich Gislason deutlich zu seiner Zukunft. „Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich erst einmal nicht aufhören möchte mit Handball nach der Weltmeisterschaft und gerne mit dieser Mannschaft weiterarbeiten würde“, sagte der Bundestrainer. Sein aktueller Vertrag endet nach der WM vom 13. bis 31. Januar 2027, und Gislason sieht nun den DHB in der Pflicht, über eine mögliche Verlängerung zu entscheiden.
Der Isländer betonte, dass er einen sehr guten Kontakt zu allen Verantwortlichen im DHB pflegt und die Situation locker angeht. „Ich habe immer signalisiert, mein Vertrag läuft aus nach der WM, und sie müssen entscheiden, wie es weitergeht. Ich werde diese Entscheidung akzeptieren“, erklärte Gislason. Diese Haltung unterstreicht seine professionelle Einstellung und sein Vertrauen in den Verband.
Alternativpläne für die Zeit nach dem DHB
Sollte es beim DHB keine Zukunft für ihn geben, hat Gislason bereits Alternativen im Blick. Eines steht für ihn jedoch fest: Ein Rückzug aus dem Handballgeschäft kommt nicht infrage. „Ich werde nicht mit Handball aufhören, solange ich den Glauben habe, etwas geben zu können. Das hilft“, sagte der Bundestrainer, der seit 2020 im Amt ist. Diese Aussage zeigt seine anhaltende Leidenschaft für den Sport und seinen Willen, weiterhin aktiv zu bleiben.
Gislasons Karriere im Handball ist lang und erfolgreich, und seine Erfahrung könnte auch nach einer möglichen Trennung vom DHB wertvoll sein. Die Testspiele gegen Ägypten dienen nicht nur der Vorbereitung auf kommende Turniere, sondern bieten auch eine Gelegenheit, die Mannschaft unter seiner Führung weiterzuentwickeln.
Ausblick auf die Heim-WM 2027
Die Heim-Weltmeisterschaft 2027 stellt ein Schlüsselereignis für Gislason und den DHB dar. Ein gutes Abschneiden könnte die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung positiv beeinflussen. Gislasons Engagement und seine klaren Aussagen zur Zukunft unterstreichen, dass er bereit ist, diese Herausforderung anzunehmen und darüber hinaus weiterzumachen.
Die Entscheidung des DHB wird mit Spannung erwartet, doch unabhängig vom Ausgang plant Gislason, dem Handball treu zu bleiben. Seine Haltung sendet ein starkes Signal an die Handballgemeinschaft und zeigt, dass Erfahrung und Leidenschaft auch im fortgeschrittenen Alter wertvolle Assets sind.



