Nach DHB-Testspielsiegen: Golla und Knorr setzen sich für Gislasons Verbleib als Bundestrainer ein
Golla und Knorr werben für Gislasons Zukunft als DHB-Trainer

Handball-Nationalspieler sprechen sich für Verbleib von Bundestrainer Gislason aus

Nach zwei erfolgreichen Testspielen gegen den amtierenden Afrikameister Ägypten haben sich Deutschlands Handball-Leistungsträger deutlich für eine Zukunft mit Bundestrainer Alfred Gislason positioniert. Kapitän Johannes Golla und Spielmacher Juri Knorr äußerten sich nach den Siegen in Dortmund und Bremen positiv über die Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Trainer.

Golla lobt kontinuierliche Entwicklung unter Gislason

„Wir haben uns seit dem Umbruch mit der aktuellen Mannschaft stetig nach vorne entwickelt“, sagte Johannes Golla nach dem knappen 34:33-Erfolg im zweiten Testspiel in Bremen. Der Kapitän betonte die Bedeutung Gislasons für die Entwicklung junger Spieler: „Viele Spieler haben unter ihm debütiert und ihre ersten Schritte auf allerhöchstem internationalen Niveau gemacht.“

Golla verwies auf das ungenutzte Potenzial der Mannschaft: „Es ist eine Mannschaft, die unheimlich viel Potenzial hat. Und ich finde, wir kommen dem Ausschöpfen des Potenzials immer näher.“ Die Tatsache, dass man zwei Spiele gegen Ägypten trotz durchwachsener Leistungen gewonnen habe, zeige bereits den Fortschritt und ein verändertes Selbstverständnis.

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Knorr dankbar für Vertrauen des Bundestrainers

Spielmacher Juri Knorr, der bereits in jungen Jahren von Gislason in die Nationalmannschaft berufen wurde, äußerte sich ebenfalls positiv: „Ich kenne nur Alfred als Bundestrainer und bin ihm sehr dankbar für alles, was er mir auch ermöglicht hat über die Jahre.“ Knorr betonte die persönliche Verbindung: „Er hat mich damals in sehr jungen Jahren dazugeholt und mir auch immer wieder Vertrauen geschenkt. Ich hoffe, dass es noch weitergeht mit ihm.“

Vertragsverhandlungen liegen beim DHB

Über die anstehenden Vertragsverhandlungen mit Gislason, dessen Vertrag nach der Heim-WM im Januar 2027 ausläuft, machten sich die Spieler laut Golla „ehrlich gesagt überhaupt keine Gedanken“. Stattdessen konzentriere man sich darauf, „aus der Zeit mit Alfred das beste zu machen und den Weg, den wir jetzt gemeinsam eingeschlagen haben, so lange wie möglich und so erfolgreich wie möglich weiterzugehen“.

DHB-Sportvorstand Ingo Meckes will die Personalie definitiv vor der Heim-WM klären, lässt sich dabei aber nicht unter Druck setzen. „Es wäre schlimm, wenn wir einen Monat oder zwei Monate, bevor die WM startet, keine Klarheit hätten“, sagte Meckes. Einen unmittelbaren Druck sehe man jedoch nicht.

Gislason betreut die deutsche Nationalmannschaft seit dem Jahr 2020 und hat in dieser Zeit einen Generationswechsel eingeleitet. Die beiden Testspielsiege gegen den starken Afrikameister Ägypten (41:28 in Dortmund und 34:33 in Bremen) unterstreichen den positiven Entwicklungstrend unter seiner Führung.

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