Handball-Talent Rasmus Ankermann: Drei Tage bei der A-Nationalmannschaft als Karriere-Boost
Handball-Juwel Ankermann: Kurzflug zur A-Nationalmannschaft

Handball-Nachwuchs schnuppert A-Nationalmannschafts-Luft

Ein besonderes Erlebnis für ein junges Talent: Rasmus Ankermann (18), aufstrebender Spielmacher des THW Kiel, absolvierte einen dreitägigen Schnupperkurs bei der deutschen A-Nationalmannschaft. Der U19-Weltmeister von 2025 wurde von Bundestrainer Alfred Gíslason (66) zum Lehrgang in Dortmund eingeladen, wo er intensiv mit den etablierten Nationalspielern trainieren konnte.

Eindruck bei den Profis und klare Rückmeldungen

Der junge Handballer hinterließ bei seinen erfahrenen Teamkollegen einen positiven Eindruck. DHB-Kapitän Johannes Golla (28) äußerte sich anerkennend: „Er hätte auch gegen Ägypten mitspielen können, fiel im Training nicht ab.“ Mit einem Schmunzeln fügte Golla hinzu, dass Ankermann der erste Spieler im Kader sei, der zehn Jahre jünger ist als er selbst. Diese Aussage unterstreicht die besondere Position des Nachwuchsspielers im Teamgefüge.

Bundestrainer Gíslason begründete die Einladung mit den überragenden Fähigkeiten des Talents: „Er ist ein überragendes Talent. Es ist Anerkennung – für ihn und für diese Generation.“ Diese Maßnahme sendet ein deutliches Signal, dass hinter der aktuellen DHB-Truppe bereits die nächste Generation talentierter Spieler nachrückt und bereitsteht.

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Persönliche Erfahrungen und Teamklima

Für Ankermann selbst war der Aufenthalt ein prägendes Erlebnis. „Das war eine Riesenehre, das erste Mal bei der A-Nationalmannschaft reinzuschnuppern“, erklärte der 18-Jährige beim Verlassen des Teamhotels in Dortmund. Gleichzeitig erkannte er seinen eigenen Entwicklungsbedarf: „Ich konnte sehen, dass ich noch viel lernen kann – von den Trainern und von den Spielern.“

Besonders beeindruckt zeigte sich der Nachwuchsspieler vom Klima innerhalb des Nationalteams. Trotz der prominenten Namen herrschte eine offene und einladende Atmosphäre ohne Star-Allüren. „Die Stimmung ist überragend. Man wird mit offenen Armen empfangen“, so Ankermanns positive Rückmeldung. Diese Erfahrung kann für einen jungen Spieler entscheidend sein, um sich weiterzuentwickeln und den nötigen Push für die Karriere zu erhalten.

Zurück in die Altersklasse mit neuem Schwung

Nach dem dreitägigen Gastspiel bei den Großen kehrt Ankermann nun in seine eigentliche Altersklasse zurück. Am Mittwochabend verließ er das Teamhotel in Dortmund und reiste zum Bodensee, wo am Freitag ein Testspiel der U20-Nationalmannschaft gegen Österreich in Steißlingen ansteht. Dieser Wechsel zwischen den Mannschaftsebenen zeigt die gezielte Förderung des Talents durch den Deutschen Handballbund.

Die klare Anweisung aus Kiel lautete: genießen, lernen und alles mitnehmen – eine Aufgabe, die Ankermann nach eigener Aussage gut umgesetzt hat. „Ich sollte viel Spaß haben und alles mitnehmen. Das habe ich ganz gut hinbekommen.“ Diese Erfahrung wird ihm nicht nur für das anstehende U20-Spiel, sondern auch für seine weitere Karriereentwicklung zugutekommen.

Die nächste Einladung zur A-Nationalmannschaft dürfte bei kontinuierlicher Weiterentwicklung nur eine Frage der Zeit sein. Der Kurzflug in die Welt der etablierten Nationalspieler hat dem Talent gezeigt, wo er steht und welches Potenzial in ihm steckt – eine wertvolle Erfahrung für die Zukunft des deutschen Handballs.

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