Altentreptower Handballer verzichten auf Aufstieg in MV-Liga trotz Meisterambitionen
Handballer Altentreptow verzichten auf Aufstieg in MV-Liga

Altentreptower Handballer verzichten auf Aufstieg in MV-Liga

Im vorletzten Verbandsligaspiel der Saison haben die Handballer des HV Altentreptow einen deutlichen Erfolg gefeiert. Mit einem souveränen 36:27-Sieg gegen den Tabellendritten HSV Insel Usedom II untermauerten die Treptower ihre Spitzenposition in der Verbandsliga Ost. Dieser Sieg markiert den elften Triumph in insgesamt dreizehn Punktspielen für die Mannschaft um Trainer Christian Maaß.

Erfolgreiche Werfer und Meisterrunde im Fokus

Die herausragenden Akteure des Spiels waren Benny Saß mit elf und Toni Breitenbach mit neun Toren. Saß festigte mit dieser Leistung seine Position als drittbester Torschütze der gesamten Liga, nachdem er in zwölf Spielen bereits 106 Treffer erzielt hat. Die Mannschaft bestreitet am 14. März beim HC Vorpommern-Greifswald ihr letztes reguläres Saisonspiel, bevor es in die entscheidende Meisterrunde geht.

In dieser Meisterrunde treten die beiden Erstplatzierten der Staffeln Ost und West gegeneinander an, um den Verbandsliga-Meister zu ermitteln. Neben Altentreptow haben in der Ost-Staffel der HSV Insel Usedom II und Empor Rostock III die besten Chancen auf den Einzug. Aus der West-Gruppe kommen die SG HB Schwerin-Leezen und der Bad Doberaner SV II hinzu. Die genauen Spieltermine für diese entscheidenden Begegnungen stehen aktuell noch nicht fest.

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Verzicht auf Aufstieg trotz sportlichem Erfolg

Fest steht jedoch bereits jetzt, dass der HV Altentreptow auf einen möglichen Aufstieg in die Oberliga, auch als MV-Liga bekannt, verzichten wird. „Wir haben lange und intensiv mit der gesamten Mannschaft über diese Entscheidung diskutiert“, erklärte Trainer Christian Maaß. „Unsere gemeinsame Einschätzung ist, dass unser Kader für die Herausforderungen der Oberliga einfach nicht breit genug aufgestellt ist.“

Maaß führte konkrete Gründe für diese Entscheidung an. Leistungsträger wie Benny Saß befinden sich aktuell im Meisterstudium, während andere Spieler im Sommer ihr Abitur absolvieren werden. „Bei den Abiturienten ist völlig unklar, wohin es sie nach dem Schulabschluss verschlagen wird. Unter diesen Umständen ergibt ein Aufstieg einfach keinen Sinn“, so der Trainer. Er betonte zudem den qualitativen Unterschied zwischen den Ligen: „Der Sprung von der Verbandsliga in die Oberliga ist enorm. Es reicht nicht aus, nur über eine gute erste Sechs zu verfügen – diese Liga ist einfach zu stark und anspruchsvoll.“

Meisterschaft als aktuelles Ziel

Obwohl der Verein zu Beginn der Spielzeit noch den Aufstieg als Ziel formuliert hatte, bleibt die Oberliga nun zunächst ein perspektivisches Vorhaben. Stattdessen konzentrieren sich die Altentreptower Handballer voll und ganz auf den Gewinn der Meisterschaft in der Verbandsliga. „Die Jungs brennen darauf, diesen Titel zu holen“, sagte Christian Maaß mit Überzeugung. Die Mannschaft zeigt damit, dass trotz des Verzichts auf den Aufstieg der sportliche Ehrgeiz und der Wille zum Erfolg ungebrochen sind.

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