Nordderby-Triumph: THW Kiel beendet Flensburgs Serie mit emotionalem 37:33-Sieg
Kiel besiegt Flensburg im Nordderby nach 1087 Tagen

Emotionaler Triumph im Nordderby: Kiel beendet Flensburgs Serie

Handball-Emotionen pur an der Küste Schleswig-Holsteins! Der deutsche Rekordmeister THW Kiel hat im 116. Nordderby gegen die SG Flensburg-Handewitt einen eindrucksvollen 37:33-Sieg errungen und damit eine fast dreijährige Durststrecke beendet. Nach fünf Niederlagen in Serie und genau 1087 Tagen ohne Erfolg im prestigeträchtigen Duell feierten die Kieler vor über 10.000 begeisterten Zuschauern in der Arena einen lang ersehnten Triumph.

Atmosphärische Ausnahmesituation in Schleswig-Holstein

Bereits vor dem Anwurf herrschte in Kiel eine mitreißende Stimmung, die das gesamte Bundesland in Ausnahmezustand versetzte. Selbst Ministerpräsident Daniel Günther ließ sich das Spektakel nicht entgehen und betonte: „Ein geiles Gefühl, dass wir in Schleswig-Holstein zwei der besten Mannschaften der Welt bei uns haben.“ Die Vorfreude wurde zusätzlich durch die Bekanntgabe gesteigert, dass Nationalspieler Justus Fischer im Sommer 2027 zum THW wechseln wird und die traditionsreiche Arena ab April den Namen Mercur Ostseehalle tragen wird.

Kiels dominante Vorstellung mit Wolff als Rückhalt

Auf dem Feld lieferte der THW Kiel eine emotionale und engagierte Leistung ab. Nationaltorhüter Andreas Wolff entwickelte sich mit insgesamt 14 Paraden zum starken Rückhalt der Mannschaft und überragte während des gesamten Spiels. Eric Johansson lenkte das Angriffsspiel souverän und erzielte wichtige Treffer, während die kompakte Kieler Defensive die Flensburger Angriffe immer wieder abprallen ließ.

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Die SG Flensburg-Handewitt, die nur fünf Tage zuvor in der European League an gleicher Stelle eine Niederlage hatte hinnehmen müssen, fand kaum ins Tempospiel. Der kurzfristige Ausfall von Nationalspieler Marko Grgic machte sich deutlich bemerkbar – die Offensive kam kaum ins Rollen, und defensiv wirkte Flensburg ungewohnt harmlos, ohne auch nur Zeitstrafen zu kassieren.

Jubel bei den Zebras, Enttäuschung bei den Flensburgern

Mit 23:17 zur Halbzeit und einem schließlich 37:33-Erfolg am Ende setzte Kiel ein starkes Zeichen im Rennen um die Top drei der Daikin Handball-Bundesliga. THW-Geschäftsführer Viktor Szilagyi zeigte sich begeistert: „Das hat sehr viel Spaß gemacht, da war sehr viel Energie drin. Mehr hätte man sich im Vorfeld nicht wünschen können.“

Einziger Lichtblick für Flensburg war Lasse Möller, der zweistellig traf und die Bedeutung des Derbys zu verinnerlichen schien. Doch SG-Trainer Ales Pajovic musste bereits in der 21. Minute seine zweite Auszeit nehmen, während sein Kieler Gegenüber Filip Jicha voll in seinem Element war und sein Team energisch anfeuerte.

Wichtige Punkte für die Bundesliga-Tabelle

Mit diesem Erfolg verkürzte der THW Kiel den Rückstand auf Platz zwei und auf Flensburg auf nur noch drei Punkte. Nach 38 Minuten betrug der Vorsprung der Kieler sogar bereits elf Tore, sodass Jicha es sich leisten konnte, Spielmacher Elias Ellefsen á Skipagotu zunächst auf der Bank zu lassen. Der insgesamt 68. Derby-Sieg in der Geschichte des Nordderbys unterstreicht die anhaltende Rivalität zwischen beiden Mannschaften und markiert einen wichtigen Meilenstein in der aktuellen Saison.

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