SC DHfK Leipzig erlebt bittere Heimpleite gegen Bergischen HC: Absturzgefahr wächst
Leipzigs Handballer kassieren schwere Heimpleite gegen BHC

Schwere Niederlage im Abstiegskampf: Leipzig unterliegt Bergischem HC deutlich

Der SC DHfK Leipzig hat im entscheidenden Kellerduell der Handball-Bundesliga eine schmerzhafte Heimpleite kassiert. Vor 5.280 Zuschauern unterlag das Team von Trainer Frank Carstens dem Aufsteiger Bergischer HC mit 28:35 (16:14) und verschlechterte seine Position im Abstiegskampf erheblich.

BHC dominiert das Spielgeschehen

Während der Gastgeber aus den ersten beiden Spielen des Jahres noch drei Punkte geholt hatte, zeigte der Bergische HC von Beginn an die bessere Leistung. Obwohl Leipzigs Vize-Europameister Franz Semper mit einem schönen Dreher das Spiel eröffnete, gerieten die Sachsen schnell in Rückstand und konnten diesen nie wieder aufholen.

Besonders deutlich wurde die Überlegenheit der Gäste in der Abwehrarbeit. Der BHC hatte sich exzellent auf Leipzigs zuletzt überragenden Spielmacher Dean Bombac eingestellt und ließ den DHfK-Angreifern kaum Raum. Torhüter Christopher Rudeck zeigte mehrere starke Paraden, während auf der Gegenseite bereits nach zehn Minuten der Torwartwechsel bei Leipzig notwendig wurde.

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Rote Karte verschärft die Krise

Die Situation eskalierte für den SC DHfK in der 23. Minute, als Kreisläufer Tim Hertzfeld nach einem Foul an Joshua Thiele die rote Karte sah und das Feld verlassen musste. Dieser personelle Nachteil schwächte die bereits wankende Mannschaft zusätzlich und ermöglichte dem BHC, seinen Vorsprung kontinuierlich auszubauen.

Besonders bitter für die Leipzig-Fans: Die Niederlage fiel ausgerechnet am 15. Geburtstag ihres Fanclubs "Feuerball". Die Stimmung in der Arena kippte zusehends, als der Bergische HC seine Führung bis auf fünf Tore ausbaute und das Spiel schließlich klar entschied.

Trainer Carstens mit deutlichen Worten

Nach dem Abpfiff herrschte bei den Leipzig-Spielern blankes Entsetzen. Mit gesenkten Köpfen und leeren Blicken verließen sie das Feld, während Geschäftsführer Karsten Günther sichtlich frustriert am Kampfgericht agierte.

Trainer Frank Carstens fand klare Worte für die desaströse Leistung: "Wir haben einen Schlag in die Fresse gekriegt. Und das tut schweineweh. Aber wir greifen wieder an." Die Assistenten Matthias Albrecht und Milos Putera zeigten sich ebenfalls mit sorgenvollen Mienen.

Absturz in die Zweitklassigkeit droht

Mit dieser Niederlage wird der mögliche Abstieg des SC DHfK Leipzig in die Zweitklassigkeit immer wahrscheinlicher. Während der Aufsteiger Bergischer HC einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht hat, befindet sich Leipzig nun in einer äußerst prekären Tabellenposition.

Noch bleiben zwölf Spiele Zeit, um die Wende zu schaffen, doch die psychologischen Folgen dieser deutlichen Heimpleite könnten das Team zusätzlich belasten. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Carstens und seine Mannschaft tatsächlich wieder angreifen können oder ob der Absturz in die Zweitliga unaufhaltsam wird.

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