Magdeburg vor Meistertitel: SCM bezwingt Hamburg 41:28
Magdeburg vor Meistertitel: SCM bezwingt Hamburg

Der SC Magdeburg steht kurz vor dem Gewinn der deutschen Handball-Meisterschaft. Der Tabellenführer der Handball-Bundesliga besiegte den HSV Hamburg mit 41:28 (21:12) und kann den Titelgewinn nach der Länderspielpause vorzeitig perfekt machen. Dazu genügt dem Champions-League-Sieger am 21. Mai im Heimspiel gegen den direkten Verfolger SG Flensburg-Handewitt bereits ein Unentschieden.

Überlegene Vorstellung gegen Hamburg

Drei Tage nach dem erneuten Einzug ins Final Four der Königsklasse Mitte Juni in Köln ließ der SCM gegen Hamburg nichts anbrennen und dominierte den Gegner von Beginn an. Bereits zur Halbzeit war die Partie bei einem Neun-Tore-Vorsprung entschieden. Bester Werfer beim Sieger war Rückraum-Ass Omar Ingi Magnusson mit elf Treffern. Der Isländer bestach dabei mit einer perfekten Wurfquote von 100 Prozent.

Bei noch vier ausstehenden Spielen liegen die Elbestädter mit 56:4 Punkten weiterhin sieben Zähler vor den Flensburgern, die am Vortag mit einem 38:30 gegen den TBV Lemgo Lippe zumindest ihre minimale Chance auf die Meisterschaft wahrten.

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Berlin gewinnt Topspiel in Kiel

Einen Punkt hinter Flensburg folgt Pokalsieger Füchse Berlin, der die Auswärtshürde beim Rekordmeister THW Kiel souverän meisterte. Mit dem 35:28 (18:16) festigte der Hauptstadt-Club den dritten Tabellenplatz und untermauerte seine Ambitionen auf eine Champions-League-Teilnahme in der kommenden Saison.

Bester THW-Werfer war Harald Reinkind mit sieben Toren. Welthandballer Mathias Gidsel traf in der temporeichen Partie achtmal für die Berliner, die sich unter der Woche wie Magdeburg für das Finalturnier in der Champions League qualifiziert hatten.

Kiel kämpft sich heran, bleibt aber ohne Erfolg

Die Füchse starteten konzentriert. Beim 12:8 (17. Minute) betrug der Vorsprung erstmals vier Treffer. Kreisläufer Mijajlo Marsenic sowie die beiden Außen Tim Freihöfer und Hakun West av Teigum sorgten für Akzente und Treffer.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Norddeutschen immer wieder heran. Rune Dahmke schaffte beim 25:25 (49. Minute) den Ausgleich, doch wenig später war dieser Schwung bereits wieder verpufft. Bence Imre, der zuvor vier Siebenmeter sicher verwandelt hatte, vergab einen Strafwurf gegen Berlins Schlussmann Dejan Milosavljev. Diesen Rückenwind nutzten die Füchse zum entscheidenden Endspurt und zum verdienten Sieg.

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