Rostocker HC empfängt Spreefüxxe Berlin: Nächste große Herausforderung in der 2. Handball-Bundesliga
Die Handballerinnen des Rostocker HC stehen in der 2. Handball-Bundesliga vor einer weiteren bedeutenden Hürde. Am Samstag ab 18.30 Uhr empfangen sie in der Fiete-Reder-Halle in Marienehe den Tabellenvierten Spreefüxxe Berlin. Für den Zweitliga-Aufsteiger bedeutet dies die nächste schwere Heimaufgabe in dieser Saison.
Trainer Buttig fordert mehr Mut und Überzeugung
Trainer Dominic Buttig bereitet seine Mannschaft intensiv auf das Duell vor. „Mit den Füchsen erwarten wir den nächsten Hochkaräter“, erklärt Buttig. „Dabei wird es die Aufgabe sein, das schnelle Berliner Angriffsspiel zu stören und sie möglichst nicht in den Flow kommen zu lassen. Ich erwarte im Angriff von unseren Spielerinnen mehr Mut und Überzeugung. Hier lastete zuletzt viel Verantwortung auf zu wenig Schultern.“
Die Herausforderung ist gewaltig, wie die bisherigen Begegnungen zeigen. Im Hinspiel lagen die Rostockerinnen zur Halbzeit bereits mit 6:17 zurück und mussten sich am Ende mit 19:37 geschlagen geben. Auch in den letzten Spielen zeigten sich Probleme in der Anfangsphase.
Wiederholte Startschwierigkeiten bereiten Sorgen
Beim 28:32 bei den Handball-Luchsen Rosengarten 08-Buchholz am vergangenen Wochenende verpassten die Dolphins erneut den Einstieg. Nach 20 Minuten lagen sie mit 6:14 deutlich zurück. Zwar kämpften sie sich nach der Pause bis auf ein Tor heran (24:25), konnten das Duell aber nicht mehr drehen und kassierten damit die sechste Niederlage in Serie.
„Unser Ziel muss es sein, dass wir von Beginn an eine andere Körpersprache auf die Platte bringen und die Anfangsphase nicht wieder so verschlafen“, fordert Buttig entschieden. Es war nicht das erste Mal, dass die Rostockerinnen schwer in die Gänge kamen, was dem Trainerteam deutliche Sorgen bereitet.
Personelle Situation gibt Anlass zu vorsichtigem Optimismus
Wenngleich sich einige Spielerinnen mit einer Erkältung herumplagen, dürften bis auf die Langzeitverletzten nahezu alle Delfine einsatzbereit sein. Zu den verletzten Spielerinnen zählen:
- Kiana Zidorn (Kreuzbandriss)
- Nicole Rotfuß (Kreuzbandriss)
- Marie-Sophie Weitzel (Kreuzbandriss)
- Nele Reimer (Schulterprobleme)
„Ich bin guter Hoffnung, dass wir gegen Berlin mit demselben Kader auflaufen wie in Buchholz“, sagt Trainer Buttig. Diese Stabilität im Kader könnte ein wichtiger Faktor im Kampf gegen die starken Berlinerinnen sein.
Die Abwehrspezialistin Jette Köppen wird im Duell mit den Spreefüxxen Berlin eine Menge Arbeit haben. Ihr kommt die entscheidende Aufgabe zu, das schnelle Angriffsspiel der Gäste zu bremsen. Torhüterin Ylva-Elin Tants, die sich intensiv mit Torwartrainer Mathias Steinberg abstimmt, wird ebenfalls eine Schlüsselrolle zukommen.
Für die Rostocker Handballerinnen geht es nicht nur um Punkte, sondern auch um die Demonstration von Spielstärke und Teamgeist. Das Heimspiel gegen den Tabellenvierten bietet die Chance, die negative Serie zu durchbrechen und ein starkes Zeichen zu setzen.



