Rostocker HC unterliegt Berlin klar: Siebte Niederlage in Serie
Die Zweitliga-Handballerinnen des Rostocker HC haben am 1. März 2026 eine deutliche 20:35 (8:19)-Niederlage gegen die Spreefüxxe Berlin hinnehmen müssen. Diese Niederlage markiert bereits die siebte in direkter Folge und stellt die 14. Saisonniederlage im insgesamt 20. Spiel dar. Trotz dieser negativen Serie hält der RHC mit 12:28 Punkten noch einen Vorsprung von vier Punkten auf den ersten Abstiegsplatz, was den Klassenerhalt weiterhin möglich erscheinen lässt.
Angriff als Hauptproblem: Nur 30 Prozent Effektivität
Trainer Dominic Buttig analysierte nach dem Spiel die Gründe für die deutliche Niederlage. „Wenn man nur auf die Statistik und den Spielverlauf schaut, könnte man meinen, dass bei 35 Gegentoren unser großes Problem die Verteidigung war. Doch wir haben im Angriff zu viel liegengelassen und sind immer wieder an einer guten Berliner Torhüterin gescheitert“, erklärte der Trainer. Die Zahlen untermauern seine Einschätzung: Den 20 eigenen Treffern standen zahlreiche Fehlpässe und Fehlwürfe gegenüber, was zu einer Angriffseffektivität von nur knapp 30 Prozent führte.
Buttig führte die Angriffsprobleme auch auf die aktuelle Verletztensituation zurück. „Auch aufgrund unserer Verletztensituation ist die Last im Angriff auf zu wenig Schultern verteilt. Und mit laufender Spielzeit passieren natürlich auch mehr Fehler“, so der 37-Jährige. Die individuelle Leistung von Patrycja Drewnik, die sieben Tore erzielte (davon drei von vier Siebenmetern), und Finia Wolf mit vier Treffern konnte das kollektive Angriffsdefizit nicht ausgleichen.
Spielverlauf: Berlin dominiert von Beginn an
Das Spiel war bereits zur Halbzeit mit 8:19 entschieden. Die Rostockerinnen kamen in der zweiten Hälfte zwar etwas besser zurecht, konnten die Berlinerinnen aber nie ernsthaft gefährden. „Wir haben die Füchse in ihr Tempospiel kommen lassen, was sie dann auch gnadenlos durchgezogen haben“, resümierte Buttig die taktische Überlegenheit der Gäste aus der Hauptstadt.
Die Berliner Mannschaft nutzte ihre Chancen effizient und ließ dem RHC kaum Raum für eigene Offensivaktionen. Diese defensive Stärke der Spreefüxxe, kombiniert mit den eigenen Angriffsproblemen, führte zur klaren Niederlage der Rostockerinnen.
Ausblick: Pause und Fokus auf Klassenerhalt
Nach dieser siebten Niederlage in Folge gewährt Trainer Buttig seinem Team nun eine einwöchige Pause. Das nächste Spiel findet erst am 21. März beim Bergischen HC statt. „Die Mädels sollen einmal durchschnaufen und auf andere Gedanken kommen. Wir haben diesen Zyklus mit den Topteams jetzt abgeschlossen und wollen im letzten Saisondrittel die noch notwendigen Punkte zum Klassenerhalt holen“, erklärte der Trainer.
Diese Pause soll der mentalen Erholung dienen und den Fokus auf die verbleibenden Spiele der Saison legen. Mit dem Vorsprung von vier Punkten auf den Abstiegsplatz bleibt das Ziel des Klassenerhalts realistisch, erfordert aber eine deutliche Leistungssteigerung, insbesondere im Angriffsbereich.



