Saison-Aus für Castrop: Drei Spiele Sperre nach Roter Karte
Saison-Aus für Castrop: Drei Spiele Sperre

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Jens Castrop (23) nach einer Anklage durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines rohen Spiels gegen den Gegner mit einer Sperre von drei Meisterschaftsspielen belegt. Dies bedeutet, dass die Saison für den südkoreanischen Nationalspieler vorzeitig beendet ist. Castrop darf weder am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) gegen Borussia Dortmund noch in den restlichen Partien in Augsburg (9. Mai) und zum Saisonabschluss im Borussia-Park gegen Hoffenheim (16. Mai) mitwirken.

Borussia scheiterte mit Einspruch

Wie BILD erfuhr, hatte Borussia Mönchengladbach alles versucht, um eine Reduzierung der Sperre für Castrop zu erreichen – jedoch ohne Erfolg. Castrop war in der Nachspielzeit von Schiedsrichter Tobias Stieler des Feldes verwiesen worden. Vize-Kapitän Rocco Reitz (23) meinte nach Ansicht der TV-Bilder, dass „es eher Dunkelgelb statt Rot“ gewesen sei. Gladbachs Sport-Boss Rouven Schröder (50) hatte direkt nach der Partie zum Platzverweis gesagt: „Jens kommt mit relativ viel Wucht, er trifft ihn jetzt nicht zentral, er kommt von der Seite. Klares Foulspiel, keine Frage.“ Er fügte hinzu, dass Rot und drei Spiele Sperre dafür allerdings deftige Strafen seien.

Castrop sah diese Saison schon einmal Rot

Die Höhe der Strafe wurde auch durch Castrops Vorgeschichte beeinflusst: In dieser Bundesliga-Saison hatte er bereits eine Rote Karte gesehen. Am 25. Oktober 2025 kassierte er bei der 0:3-Niederlage im Borussia-Park gegen Bayern München nach nur 19 Minuten einen Platzverweis wegen eines fiesen Tritts gegen Luis Diaz (29). Damals wurde Castrop für zwei Spiele gesperrt und verpasste deshalb die beiden ersten Gladbacher Saisonsiege bei St. Pauli (4:0) und im Derby-Hinspiel gegen seinen ehemaligen Klub 1. FC Köln (3:1). Nun verpasst er sogar drei Bundesliga-Partien in Folge – in denen Borussia den endgültigen Klassenerhalt sichern möchte.

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