Grün-Weiß Schwerin zeigt zwei Gesichter: Niederlage in Harrislee, Sieg gegen Buxtehude II
Schweriner Handballerinnen mit Sieg und Niederlage in Liga

Handballerinnen von Grün-Weiß Schwerin erleben Wochenende der Kontraste

Die Handballerinnen von Grün-Weiß Schwerin präsentierten in der 3. Liga Nord-Ost innerhalb weniger Tage ihr komplettes Leistungsspektrum. Während die Mannschaft in Harrislee einen klaren Vorsprung verspielte und mit 29:30 unterlag, drehte sie im Heimspiel gegen Buxtehude II nach Rückstand die Partie zu einem 23:20-Erfolg. Mit nun 24:12 Punkten behalten die Landeshauptstädterinnen den zweiten Tabellenplatz.

Emotionale Achterbahnfahrt für Schweriner Team

Die beiden Spiele hätten kaum unterschiedlicher verlaufen können. In Harrislee zeigten die Gäste über 46 Minuten lang eine starke Leistung und führten mit 26:20 scheinbar sicher zum Sieg. Doch plötzlich brach die Leistung ein, der Gegner startete einen 7:0-Lauf und setzte sich am Ende knapp mit 30:29 durch. Ganz anders verlief die Begegnung gegen Buxtehude II: Hier holte Schwerin ein 8:13 (31. Minute) durch konsequentere Deckungsarbeit in der zweiten Halbzeit auf und gewann schließlich mit 23:20.

Tamina Kugler, Rückraumspielerin von Grün-Weiß Schwerin, analysierte: „Ausschlaggebend war, dass wir nach der Pause enger zusammengerückt sind. Trainer Johannes Prothmann hat die richtigen Worte gefunden. Wir haben härter zugepackt und füreinander gekämpft. Das Spiel hatte eine sehr hohe Intensität. Ich bin froh, dass wir nach der unnötigen Niederlage gegen Harrislee diese starke Reaktion zeigen konnten.“

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Trainer lobt veränderte Einstellung

Johannes Prothmann, Trainer der Schweriner Mannschaft, zeigte sich zufrieden mit der Reaktion seiner Spielerinnen: „Wir wollten den Sieg in der zweiten Halbzeit mehr. Über den Kampf ist es uns gelungen, das Spiel zu drehen, und dann finden wir auch vorn gute Lösungen. Insgesamt hatten wir eine völlig andere Körpersprache und auch Überzeugung im Abschluss. Das war der entscheidende Punkt. Wenn wir diese Intensität immer abrufen würden, hätten wir in dieser Saison sicher keine sechs Niederlagen auf dem Konto.“

Zu den herausragenden Spielerinnen gehörte Katharina Böhmker, der in beiden Partien insgesamt acht Tore gelangen. Im Spiel gegen Buxtehude II erzielte sie fünf Treffer, davon einen Siebenmeter. Weitere starke Leistungen zeigten Zufelde mit sechs Toren in Harrislee und Jakobsen mit sieben Treffern gegen Buxtehude II.

Aufstellungen der beiden Begegnungen

Grün-Weiß Schwerin (bei Nord Harrislee): Zoe Lorisch, Ivanytsia - Anna Sophie Schulz, Wichmann, Kugler (4 Tore), Ava Lorisch (2), Hanna Schulz (1), Böhmker (3/1), Schwarz (3), Zufelde (6), Jakobsen (6), Rappitsch (2), Kretschmer (2), Nowacki.

Grün-Weiß Schwerin (gegen Buxtehude II): Zoe Lorisch, Ivanytsia, Dahn - Wichmann, Dreßler, Kugler (3), Ava Lorisch (3), Hanna Schulz (1), Böhmker (5/1), Radloff, Schwarz, Zufelde (4), Jakobsen (7), Rappitsch, Kretschmer.

Die Mannschaft muss nun aus den gegensätzlichen Leistungen lernen und versuchen, die positive Energie aus dem Sieg gegen Buxtehude II in die kommenden Spiele mitzunehmen. Die Saison in der 3. Liga Nord-Ost bleibt spannend, und Schwerin will den zweiten Tabellenplatz weiterhin verteidigen.

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