Stavenhagens Handballerinnen krönen erfolgreichste Saison mit Derby-Erfolg gegen Stralsund
Stavenhagens Handballerinnen feiern Derby-Sieg und beste Saison

Stavenhagens Handballerinnen krönen erfolgreichste Saison mit Derby-Erfolg

Mit einem beeindruckenden Heimsieg haben sich die Handballerinnen des Stavenhagener SV im letzten Heimspiel der Saison von ihren treuen Fans verabschiedet. Beim MV-Derby besiegte der SSV den Aufsteiger Stralsunder HV souverän mit 35:30 (15:11) und kletterte damit vorübergehend auf den dritten Platz der Regionalliga Ostsee-Spree.

Historische Bestplatzierung in greifbarer Nähe

Am kommenden Samstag steht für den Stavenhagener SV noch das Auswärtsderby bei Fortuna Neubrandenburg auf dem Programm. Unabhängig vom Ausgang dieses letzten Spieltags steht bereits jetzt fest: Selbst bei einer Niederlage und einem möglichen Abrutschen auf Rang fünf würde es sich um die beste Platzierung handeln, die der Verein in seiner gesamten Viertliga-Geschichte erreicht hätte. Diese Perspektive unterstreicht den außergewöhnlichen Saisonverlauf.

Trainer Richter zeigt sich stolz auf gesamten Kader

Trainer Torsten Richter war nach dem Derby-Erfolg sichtlich bewegt und wollte seine gesamte Mannschaft in die Arme nehmen. „Es ist schön, dass sich heute noch einmal der ganze Kader zeigen konnte“, betonte der Trainer. Besonders freute er sich über die Leistungen von Spielerinnen wie Michelle Ziegler oder Tanvir Kaur, die sich trotz begrenzter Einsatzzeiten in die Torschützenliste eintrugen. Auch Laura Pohl, die nach ihrer Schwangerschaft gerade ihr Comeback gefeiert hatte, traf ins Schwarze. „Für Laura, Michelle und Tanvir freue ich mich ganz besonders“, sagte Richter.

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Kritische Analyse trotz Erfolg

Obwohl der Sieg nie ernsthaft gefährdet war, zeigte sich Trainer Richter mit der Leistung seiner Mannschaft nicht vollständig zufrieden. „Wir hätten das Ergebnis viel klarer gestalten müssen, aber wir haben so unfassbar viele Bälle weggeschmissen. Dadurch haben wir Stralsund immer im Spiel gehalten“, analysierte er. Vor allem in der ersten Halbzeit war die Fehlerquote beim SSV deutlich zu hoch. Dass Stavenhagen dennoch nie in ernsthafte Bedrängnis geriet, lag vor allem daran, dass dem Aufsteiger Stralsund die notwendige Qualität fehlte, diese Schwächen konsequent auszunutzen. Letztlich blieb Richter pragmatisch: „Wir haben gewonnen, nur das zählt.“

Torschützinnen und Mannschaftsaufstellung

Die erfolgreichsten Werferinnen für den SSV waren Pauline Engfer mit zehn Treffern, gefolgt von Liebich mit neun und Lara Lichtwald mit sechs Toren. Die komplette Mannschaftsaufstellung lautete: Fink, Brandt, Liebich (9), Nowatzki (1), Schischke, Pohl (1), Jonassen, Lichtwald (6), Engfer (10), Döbler, Taur (1), Ziegler (1), Schuck (3).

Mit diesem emotionalen Saisonabschluss vor heimischer Kulisse setzten die Stavenhagener Handballerinnen einen würdigen Schlusspunkt unter eine außergewöhnlich erfolgreiche Spielzeit, die in der Vereinsgeschichte einen besonderen Platz einnehmen wird.

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