Handballerinnen des Stavenhagener SV feiern wichtigen Sieg in Berlin
Stavenhagens Handballerinnen siegen in Berlin

Handballerinnen des Stavenhagener SV feiern wichtigen Sieg in Berlin

Im siebten Anlauf in der 4. Liga ist den Handballerinnen des Stavenhagener SV endlich der erste Sieg gegen den VfV Spandau gelungen. Mit dem 37:34-Erfolg in Berlin hat der SSV einen riesengroßen Schritt zum Klassenerhalt in der Regionalliga gemacht und gleichzeitig die unglückliche Heimniederlage vor einer Woche gegen Warnemünde vergessen lassen.

Trainer beeindruckt von der Offensivleistung

„Ich bin einfach stolz und ein bisschen beeindruckt von meinen Damen. In der Offensive war es das Beste, was ich von meiner Mannschaft in dieser Liga bisher gesehen habe“, sagte Trainer Torsten Richter nach dem Spiel. Die Mecklenburgerinnen, die kurzfristig auf Christian Jonassen verzichten mussten, lagen von Beginn an in Führung und gaben die Kontrolle über das Spiel nie ab.

Berlin war nach 58 Minuten zwar wieder auf zwei Tore dran (33:35), doch Tia Döbler gab die passende Antwort. Pauline Engfer setzte mit dem Tor zum 37:33 endgültig den Deckel drauf. „Es war ein völlig verdienter Sieg“, betonte Richter und fügte hinzu: „Die Niederlage gegen Warnemünde war nicht einfach zu verarbeiten, weil sich die Mädels ungerecht behandelt fühlten. Dass sie dann so eine Reaktion gezeigt haben, ist unfassbar.“

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Niederlage gegen Warnemünde tut doppelt weh

Die Schlappe gegen Warnemünde, bei der sich der SSV vor allem von den Schiedsrichtern benachteiligt sah, tat nach dem Auftritt in Spandau doppelt weh. Hätte Stavenhagen das MV-Duell gewonnen, würde der Verein jetzt auf Platz drei stehen. „Ja, wenn man auf die Tabelle schaut, ist diese Niederlage noch ärgerlicher“, räumte der Trainer ein.

Drei Partien bis zum Saisonende

In der Liga hat der Stavenhagener SV jetzt noch drei Partien vor sich:

  • Zwei Heimspiele gegen Schwerin II und Stralsund
  • Zum Abschluss geht es nach Neubrandenburg

„Einen Sieg brauchen wir noch, um ganz sicherzugehen“, sagte Torsten Richter mit Blick auf den Klassenerhalt. Die Mannschaft zeigte in Berlin eine beeindruckende Leistung, die Hoffnung auf einen erfolgreichen Saisonabschluss macht.

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