SV Warnemünde zeigt kämpferische Leistung in Ludwigsfelde
In einem packenden Regionalliga-Ostsee-Spree-Spiel verpassten die Handballer des SV Warnemünde nur knapp einen Punktgewinn beim Ludwigsfelder HC. Das Team aus dem Ostseebad unterlag am Ende mit 34:36, nachdem es über weite Strecken des Spiels sogar in Führung gelegen hatte. Die Gastgeber staunten nicht schlecht über die kämpferische Leistung der Warnemünder, die aktuell mit 11:29 Punkten auf dem drittletzten Tabellenplatz stehen.
Starke erste Hälfte und Führung zur Pause
Die Abwehr des SV Warnemünde stand von Beginn an ausgezeichnet und unterband den Kombinationsfluss des Ludwigsfelder HC konsequent. Auch im Angriff wurde diszipliniert gespielt, sodass die Mannschaft über 7:7 in der 14. Minute, 10:10 in der 18. Minute und 11:11 in der 19. Minute gut mithalten konnte. „Die Jungs ließen sich auch durch einen schnellen Dreifachschlag des Kontrahenten nicht aus der Fassung bringen“, sagte SVW-Trainer Tim Völzke nach dem Spiel.
Aus einem 11:14 in der 21. Minute machten die Warnemünder nicht nur den Ausgleich zum 14:14 in der 24. Minute, sondern zogen bis zur Halbzeit sogar auf 19:15 davon. In dieser Phase hatte Till Mallach mit drei Treffern besonderen Anteil an der Führung. Insgesamt warf Mallach im Spiel neun Tore für den SV Warnemünde.
Entscheidende Phase nach Zwangspause
Die personell erneut geschwächten Männer aus Warnemünde hielten Ludwigsfelde auch nach der Pause lange in Schach und führten in der 46. Minute noch mit 28:26. „Dann schickten die Schiedsrichter Moritz Hochmuth für zwei Minuten auf die Sünderbank. Das nutzte der LHC konsequent mit drei Toren aus, erhöhte in der 51. Minute noch auf 30:28“, erklärte Trainer Völzke zum Führungswechsel.
Warnemünde bekam zwar noch einmal die zweite Luft und bäumte sich gegen den drohenden Punktverlust auf – 31:31 in der 53. Minute. Die entscheidende Crunchtime gehörte jedoch wieder Ludwigsfelde. Drei Treffer in Serie brachten das 34:31, und obwohl die Warnemünder noch auf 34:35 herankamen, reichte es am Ende nicht mehr zum Punktgewinn.
Positiver Blick nach vorn
Trotz der Niederlage sollte die Leistung in Ludwigsfelde mächtig Selbstvertrauen für das kommende Heimspiel aufbauen. Am Samstag, den 21. März, empfängt der SV Warnemünde den Grünheider SV in einem sogenannten Vier-Punkte-Spiel. „Schade, dass wir nach diesem Kampf mit leeren Händen wieder an die Ostsee fahren mussten“, resümierte Tim Völzke, der dennoch viele positive Aspekte aus der Partie mitnehmen kann.
Die Torschützen für Warnemünde waren: Hoffmann, Lampe (1), Hintze, M. Hochmuth (1), Mallach (9/4), Jung, Kalbe (1), Bardosch (8), Fick (3), Walkenhorst (2), Reiser (2) und Staeben (7).



