SV Warnemünde vor emotionalen Handball-Derbys im Kampf um den Klassenerhalt
SV Warnemünde vor Handball-Derbys im Klassenerhaltkampf

SV Warnemünde vor emotionalen Handball-Derbys im Kampf um den Klassenerhalt

In der Sporthalle am Gerüstbauerring in Rostock wird am Sonnabend, dem 28. Februar, die Luft brennen, wenn die Handballteams des SV Warnemünde zwei entscheidende Derbys in der Regionalliga Ostsee-Spree bestreiten. Die Frauen empfangen ab 16 Uhr Grün-Weiß Schwerin II, während die Herren ab 18.30 Uhr auf den HC Empor Rostock II treffen. Für beide SVW-Teams geht es in diesen emotionalen Begegnungen um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt, was die Spannung zusätzlich erhöht.

Frauen-Derby mit besonderem Geschmäckle

Das Match der Frauen besitzt eine besondere Note, da Alexander Holst, der Trainer der Schwerinerinnen, ein ehemaliger Handballer aus Warnemünde ist. „Es ist schon ein komisches Gefühl, Kontrahent des vormaligen Vereins zu sein“, gibt Holst zu. Neben B-Jugend-Trainer André Regge ist er der zweite Ex-Warnemünder bei Grün-Weiß Schwerin. Die Schweriner Reserve holte aus den letzten Partien lediglich 2:8 Punkte, wobei Holst häufig aus Termingründen nicht das stärkste Aufgebot zur Verfügung hatte.

SVW-Coach Gerald Hein zeigt sich unbeeindruckt von der Besetzung der Gegnerinnen: „Unser Ziel ist es, den Schwung aus dem in Stavenhagen mit 25:23 gewonnenen Spiel mitzunehmen. Wir wollen den vorzeitigen Klassenerhalt schaffen. Das Zeug, alles aus eigener Kraft zu realisieren, besitzen die Mädels allemal.“ Die Warnemünder Frauen, die in Stavenhagen Selbstvertrauen getankt haben, streben einen Heimsieg an, um ihre Position zu festigen.

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Männer-Duell mit Revanchegedanken

Im Männer-Derby gilt der HC Empor II mit 19:17 Punkten als Favorit, doch das Hinspiel endete mit einer 27:29-Niederlage gegen den SVW. Spielertrainer Erik Reimer sinnt auf Revanche: „Wir sind auf Revanche aus“, sagt er und schreibt aus sportlicher Fairness Gastgeschenke ab. Beide Teams kämpfen mit Personalproblemen; bei Empor wird Matti Scheminski, der 14-fache Torschütze gegen Werder, wahrscheinlich mit der Ersten des HCE unterwegs sein.

Die andauernden Personalprobleme zum Trotz wollen sich die SVW-Handballer, darunter Tommy Jung, den Derby-Sieg nicht von der Platte ziehen lassen. Tim Völzke, Coach der Warnemünder Männer, hat ebenfalls offene personelle Fragen, aber das Team ist motiviert, nach dem verlorenen Hinspiel gegen Empor einen Sieg einzufahren. Die Spiele versprechen Hochspannung und emotionale Momente in der voll besetzten Halle.

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