Schwere Verletzung überschattet Loitzer Derby-Erfolg gegen Schwerin
Die Handballer der SG Uni Greifswald/Loitz haben im prestigereichen MV-Derby gegen die Schweriner Stiere mit einem klaren 30:25 für eine Überraschung gesorgt. Dieser zehnte Saisonsieg festigte den siebten Tabellenplatz der Vorpommern in der Regionalliga, wurde jedoch durch eine schwere Verletzung von Florian Fink getrübt.
Verletzung von Florian Fink trübt den Abend
Nach nur etwa 15 Spielminuten zog sich Florian Fink bei einem Torwurf eine schwere Knöchelverletzung zu, die den gesamten Abend überschattete. Trainer Jürgen Radloff äußerte sich besorgt: „Die genauen Untersuchungen laufen noch, aber es ist wahrscheinlich etwas gebrochen. Das tut uns allen sehr leid für Florian. Diese Verletzung hat diesen ansonsten überragenden Abend sehr getrübt.“ Fink hatte zuvor drei Tore erzielt, bevor er verletzt ausgewechselt werden musste.
Beste Leistung der Saison trotz anfänglicher Probleme
Trainer Radloff bescheinigte seiner Mannschaft die beste Leistung in dieser Spielzeit. „Wir hatten in der Anfangsphase leichte Probleme, haben Schwerin dann aber komplett beherrscht.“ Die Gäste aus Schwerin lagen in der Peenetalhalle nach acht Minuten mit 5:3 in Führung, doch danach übernahm die SG Uni Greifswald/Loitz das Kommando und kontrollierte das Spiel.
Radloff lobte insbesondere die konsequente Abwehrarbeit seiner Handballer, die er als Grundstein für den Sieg bezeichnete. „Wir hatten dann aber ein paar Phasen, in denen wir es vorn zu gut machen und Schwerin aus der Halle schießen wollten.“ Er fügte hinzu: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft und glaube, dass Florians Verletzung den Jungs noch einmal einen zusätzlichen Motivationsschub gegeben hat.“
Top-Torschützen und kommendes Heimspiel
Die erfolgreichsten Torschützen für Greifswald/Loitz waren:
- Diogo Teixeira mit sieben Treffern
- Granholm mit sechs Toren
- Schramm mit fünf Treffern
- Rasch mit vier Toren
Am kommenden Samstag hat die SG Uni Greifswald/Loitz erneut ein Heimspiel in der Peenetalhalle. Dann ist die TSG Lübbenau zu Gast, wobei das Spiel um 18 Uhr angepfiffen wird. Die Mannschaft hofft, den Schwung aus dem Derby-Sieg mitzunehmen, auch wenn die Verletzung von Florian Fink weiterhin im Gedächtnis bleibt.



